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  • 4. Jan. 2008

    Science Evolution CreationismScience, Evolution, and Creationism‘ ist der Titel einer neuen Veröffentlichung der ‘National Academy of Sciences’ (NAS) und des ‘Institute of Medicine’ (IOM). Das Buch informiert über den aktuellen Stand der evolutionsbiologischen Forschung und liefert einen Überblick über die Argumente im Diskurs mit Kreationisten und Anhängern von Intelligent Design.

    Science, Evolution, and Creationism

    Wie entwickelte sich das Leben auf der Erde? Die Antwort auf diese Frage hilft uns unsere eigene Vergangenheit zu verstehen und sie ist notwendig um ums auf die Zukunft vorzubereiten. Obwohl die Evolutionstheorie glaubwürdige und zuverlässige Antworten liefert, zeigen Umfragen immer wieder, dass viele Menschen mit diesen Antworten unzufrieden sind und andere Erklärungen suchen.

    Den ganzen Beitrag lesen …

    21. Dez. 2007

    Wir berichteten schon über die BMI-Studie zur Gewaltbereitschaft und Demokratieakzeptanz unter den in Deutschland lebenden Muslimen.

    Ausgerechnet die konservative Welt verweigert sich der allgemeinen Panikmache und stimmt einen gemäßigten Ton an:

    Schäuble verteidigt Muslime vor Gewaltverdacht

    Jeder vierte junge Anhänger des Islam ist zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit. So lautet ein Ergebnis einer neuen Studie aus dem Innenministerium, die für Aufregung sorgte. Wolfgang Schäuble relativierte jetzt die Interpretation. Muslime in Deutschland seien insgesamt friedlich.

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält die Muslime in Deutschland insgesamt für friedlich und gut integriert. Die große Mehrheit von ihnen sei nicht gewaltbereit, erklärte sein Sprecher Stefan Kaller am Freitag in Berlin. Er relativierte damit die Interpretation einer neuen Studie zu Einstellungen der Muslime in Deutschland.

    [...]

    In der Studie stecke aber auch eine „gute Botschaft“, nämlich dass die allermeisten Muslime froh seien, in einem demokratischen Staat zu leben, sagte Kaller.

    [...]

    Auch der Bielefelder Soziologe Jürgen Mansel warnte in der „Berliner Zeitung“ vor Fehlinterpretation der Ergebnisse. „Es gibt keine Hinweise, dass es unter Moslems oder Zuwanderern eine höhere Gewaltbereitschaft gibt als unter anderen Gruppen in Deutschland“, sagte er. Auch die Demokratiefeindlichkeit sei unter Islamanhängern nicht weiter verbreitet als unter Nicht-Muslimen.

    20. Dez. 2007

    gesund_gluecklich_spiegelIm aktuellen Spiegel-Special Heft “Gesund und Glücklich” darf Autor Peter Seewald sich über die heilsame Kraft des Glaubens auslassen. Seewald ist , wie man etwa dem (übrigens ganz erstaunlichen in der Hauptsache vom Autor ‘Bene16‘ verfassten) Artikel bei Wikipedia entnehmen kann, durchaus ein ausgewiesener Experte in Glaubensbelangen. Auch seine zahlreichen Veröffentlichungen “Salz der Erde“, “Benedikt XVI. Ein Porträt aus der Nähe” oder Benedikt XVI. Leben und Auftrag” deuten darauf hin, dass er einen mehr als durchschnittlichen Bezug zur katholischen Kirche hat. Nun bedeutet ja die Weltanschauliche Ausrichtung eines Autors nicht zwingend, dass sein journalistisches Wirken ausschließlich von eben dieser Weltanschauung beeinflusst oder gar diktiert wird. Auch die Macher des Heftes verschweigen nicht aus welcher weltanschaulichen Ecke der Autor stammt. Wie in solchen Heften üblich wird er zu Beginn des Artikels kurz vorgestellt:

    Peter Seewald, 53. Verfasser mehrerer Gesprächsbücher mit Kardinal Joseph Ratzinger (dem jetzigen Papst Benedikt XVI.), ist Herausgeber der sechsbändigen “Bibliothek der Mönche“. Zuletzt erschien von ihm “Kult“, eine Sammlung von Kuriositäten und Besonderheiten aus 2000 Jahren christlicher Kultur.

    Der Titel des Artikels lautet “Die Homöopathie Gottes” und einen kleinen Augenblick lang ist man geneigt auf einen aufklärerisch-skeptischen Beitrag zu hoffen, schließlich ist es wohl bekannt, dass kein über Placebo hinausgehender Heileffekt der Homöopathie feststellbar ist. Man fragt sich, ob der Autor hier eine ganz subtile Form von Religionskritk anbringen möchte: Gott als Ober-Homöopath, der Hahnemanns Ähnlichkeitsprinzip (Simile) folgend, das Böse bekämpft, in dem er das Böse selbst in ganz kleinen Dosen (Religion) in die Welt setzt? Pfarrer und sonstige Lakaien, die Gottes homöopathische Medizin in einem für Laien kaum nachvollziehbaren Prozedere (Theologie) solange potenzieren - also verdünnen - bis das kleinste Fitzelchen “Wirkstoff” verflüchtigt ist. Aber dann, Nein. Doch nicht, leider zu früh gefreut. Wäre ja auch zu schön gewesen. Schon der Teaser belehrt uns in fetten Lettern eines Besseren: Den ganzen Beitrag lesen …

    20. Dez. 2007

    Viele junge Muslime neigen zur Gewalt” titelt der Focus unter Berufung auf eine Studie im Auftrag des Inneministeriums. Wie viel sind denn viel, fragt man sich unwillkürlich und schreitet zur Lektüre:

    Diese Frage - so scheint es - möchte der Focus aber dann doch nicht beantworten:

    … Jeder vierte junge Muslim zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit.

    … 40 Prozent seien „fundamental orientiert“.

    … sechs Prozent werde als „gewaltaffin“ eingestuft.

    … Immerhin 14 Prozent stünden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfuß und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie.

    … Zwölf Prozent identifizierten sich mit einer stark religiös-moralischen Kritik an westlichen Gesellschaften, kombiniert mit der Befürwortung von Körperstrafen bis hin zur Todesstrafe.

    Das ergibt Summa summaraum - nun ja - offensichlich kein einheitlich Bild, außer natürlich für einen Innenminister, von dem allerdings nicht bekannt ist, ob es überhaupt irgendetwas gibt, das von ihm als frei von Bedrohungspotenzial angesehen würde. Den ganzen Beitrag lesen …

    19. Dez. 2007

    Gott bewegt die Deutschen und die Welt” titelte kürzlich die Welt und schrieb weiter: Eine umfassende Studie zur Religiosität widerlegt die Annahme, dass der Glauben in Deutschland in die Bedeutungslosigkeit abrutscht. Der humanistische Pressedienst hat die Studie gründlich unter die Lupe auseinander genommen.

    Welt.de
    Die Deutschen sind religiöser als bislang angenommen. Religion ist für 70 Prozent der deutschen Bevölkerung über 18 Jahren bedeutsam. Fast jeder fünfte Deutsche ist sogar tiefreligiös. Er besucht regelmäßig Gottesdienste, betet häufig und beschäftigt sich intensiv mit religiösen Fragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende internationale Studie der Bertelsmann Stiftung, deren Ergebnisse WELT ONLINE vorliegen.

    Der humanistische Pressedienst entzaubert das wirre Machwerk der Bertelsmann-Stiftung gründlich. Unter der Überschrift “Terminologische Trickkiste” schreibt Carsten Frerk: Den ganzen Beitrag lesen …

    16. Dez. 2007

    Gastbeitrag von 9xklug

    Harun Yahya, der vermutlich einzige muslimische Kreationist (der Qu’ran enthält keine Schöpfungsgeschichte, weswegen islamischer Kreationismus eigentlich keinen wirklichen Sinn ergibt) arbeitet weiter an seinem Ruf und verschickt seinen Atlas der Schöpfungy ungefragt in die Welt.
    800 Seiten in Farbe, darunter zahlreiche doppelseitige Fotoabdrucke.

    Geldsorgen hat er also offenbar nicht.

    Eigentlich hatte ich ja vor, zu dem Murks, der sich darin findet etwas zu schreiben.
    Statt dessen werde ich einfach die lustigsten Zitate hier sammeln und jeweils kurz zu erläutern, was daran nicht stimmt. Los geht es mit der Einleitung von Band 1:

    Eine der wichtigsten Entdeckungen, die die Evolutionstheorie widerlegen, ist die Entdeckung der Fossilien, denn diese beweisen, dass sich die Struktur der Lebewesen auch nach Jahrmillionen nicht verändert hat

    Ich möchte das betonen: Die Tatsache, dass einige Arten höheren Alters auch heute noch leben soll angeblich die Evolution widerlegen.
    Ein evolutionäres Gesetz, welches besagt, dass Lebewesen nach wenigen Jahrmillionen wieder aussterben müssen gibt es aber nicht.

    Lustigerweise stützt sich das ganze Buch auf der recht unsinnigen Behauptung, die Fossilien würden beweisen, dass das Leben schon immer so aussah wie heute.

    Und tatsächlich, die Enten in meinem Gartenteich belegen das zweifellos:

    comp_nj_dinosaur.jpg

    Literatur
    Yahya, Harun: Atlas der Schöpfung, Bd. 1, online verfügbar

    Mit Dank an “Lamarck” für den Link

    6. Dez. 2007

    Ein Gastbeitrag von 9xklug.eu

    Jaja, die Brights.

    Eine auf den ersten Blick faszinierende Bewegung zur Organisation aufgeklärter Menschen. Auf den zweiten eigentlich auch.
    Nur ist der Aufhänger des Ganzen recht seltsam: Man will den Begriff “bright” auf die eigene Bewegung prägen und so im Sprachgebrauch zu den “Brights”, den “Hellen” oder - schlimmstenfalls - den “Erleuchteten” werden.

    Das ist abgesehen von der darin ausgedrückten Hochnäsigkeit zunächst einmal interessant, immerhin hat die Schwulenbewegung so etwas mit “gay” ja auch geschafft - wohl aber mit dem Ergebnis, dass “gay” heute bei entsprechend eingestellten Sprechern ebenso ein Schimpfwort ist wie “faggot”.
    Irgendwie hat das mit der Begriffsbesetzung also so ganz dann doch nicht funktioniert.

    Aber zurück zu den Brights:
    Aus deren Reihen kam nun ein Vorstoß, der aufhorchen lässt. Aber lassen wir sie doch selber zu Wort kommen:

    Wenn die Antievolutionisten darauf bestehen, das öffentliche Missverständnis von Worten wie Theorie und Glaube auszubeuten, dann sollten wir das nicht bekämpfen. […]

    Was schlägt sie vor? Wenn es um wirklich grundsolide, wohl etablierte Wissenschaft geht, dann lasst uns damit aufhören, überhaupt noch das Wort Theorie zu gebrauchen.

    Okay, wir geben also auf und ziehen uns zurück.

    Naja, kann ja mal gemacht werden, ein taktischer Rückzug ist keine Schande.

    Aber was sagen wir denn nun statt dessen?
    Die Antwort darauf ist die folgende: Gesetz.

    Ja, das ist ernst gemeint.
    Um das missverständliche Wort “Theorie” zu vermeiden nutzt man das noch viel missverständlichere “Gesetz”.

    Das ist nicht so schlimm wie das, was ich beim ersten Lesen der Überschrift “Theorie muss Gesetz werden” erwartet habe (nämlich tatsächlich ein Gesetz, das bestimmte Ideen als wahr festschreibt), aber auch nicht viel besser.

    Es hieß, die “Munition” antiaufklärerischer Bewegungen sei die Sprache. Wenn das die passende Metapher ist, dann ist dieser Vorschlag kostenloses Dynamit für den Gegner, kann er so doch vollkommen mühelos die Vorwürfe von Dogmatismus, Denkverboten und - bald neu im Angebot - “vorgeschriebenen Forschungsergebnissen” anbringen.
    Zumal diese Umbenennung den Kreationisten (u.ä.) im Gegenzug keinen nennenswerten Nachteil bringt.

    Es ist vielleicht keine schlechte Idee, die Sprache der Wissenschaft alltagstauglicher zu machen.
    Nur der konkrete Vorschlag hier, der ging nach hinten los.

    Literatur
    Theorie muss Gesetz werden, online verfügbar

    18. Nov. 2007

    Mac Johnson ist ein Molekularbiolgoe mit einigem Ansehen in der evangelikalen konservativen Szene. Er betreibt eine eigene politische Webseite und schreibt regelmäßig Beiträge für Human Events, einem Urgestein unter den konservativen US-Publikationen. Und ausgerechnet auf ‘Human Events‘ veröffentlichte er nun einen Beitrag ‘Intelligent Design, and Other Dumb Ideas‘, in dem er ID als “bad thinking” bezeichnet und auch sonst keine guten Worte für ID und ihre Anhänger findet.

     

    Bisher habe ich diese Auseinandersetzung aus religiösen Gründen gemieden. Zum einen aus professioneller Höflichkeit gegenüber den Anhängern, mit denen ich in den meisten Glaubensfragen übereinstimme (und zu denen ich in vielen Fällen eine persönliche Beziehung habe). Zum anderen, weil ich instinktiv spürte, dass diese Idee zu obskur ist um sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Diese Idee ist offensichtlich lächerlich und dies einem Freund, der dieser IDee anhaängt, mitteilen zu müssen wäre so als müsste ich ihm sage, dass er einen schlechten Atem hat. Ich denke - es wäre ein sehr unangenehmer Moment für uns beide. Aber dann: Vom wem sonst, wenn nicht von mir wird es mein Freund erfahren?

    [...]

    Im Lichte der neu gewonnen Prominenz der Theorie vom Intelligenten Design und mit der Absicht die mentale Hygiene ihrer Anhänger zu verbessern, komme ich nicht umhin festzustellen: Intellignet Design ist eine wirklich, wirklich sehr schlechte Idee - wissenschaftlich, politisch und theologisch. Ich sage das als dezidierter Konservativer, der bei vielen Gelegenheiten religiöse Positionen oder religiösen Konservatismus verteidigte und unterstütze. Ich sage es auch als professioneller Molekularbiologe, der seit vielen Jahren täglich (oder wenigtsens wochentäglich) biologische Forschung betreibt, zu deren Verständnis die Evolutionstheorie unabdingbar ist wohingegen ID nichts das Geringste dazu beigetragen hat. Einen jeden Apektes der Biologie zu dem launenhaften Treiben eines göttlichen Heimwerkers zuzuschreiben lehrt uns ebensowenig über Biologie wie wir über Geologie erführen, wenn wir statt der Vulkanausbrüche selbst die Gemütsverfassungen irgendwelcher Lavagötter studierten. Eine Theorie, so ist es definiert, macht Vorhersagen, die getestet werden können. ID sagt nichts vorher, weil es im Kern nichts behauptet, außer daß jedes Ding so ist wie es ist, weil Gott es so wollte wie es ist.

    Vollständiger Artikel im Original

    12. Nov. 2007

    Der Mainzer Philosoph Professor Thomas Metzinger in einer dreiteiligen Reihe auf SWR2 Aula über das Bewusstein. Ein sehr hörens- und/oder lesenswerter Beitrag.

    Teil 1:

    • Keine andere Teildisziplin der Philosophie hat in den letzten Jahrzehnten eine so stürmische Entwicklung durchlaufen wie die Philosophie des Geistes. Die aktuelle Diskussion konzentriert sich dabei auf die Frage, was ist das phänomenale Bewusstsein, wie kann man es aus philosophischer Sicht beschreiben, aus welchen Elementen setzt es sich zusammen. Außerdem finden es ja viele Menschen aufregend und mysteriös zugleich. Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Gutenberg-Universität in Mainz, fragt im ersten Teil, warum das Bewusstsein für Philosophen ein Rätsel ist.
    • Teil 1: anhören (mp3 28:46 min), Script herunterladen (rtf, 62kB)

    Teil 2:

    • Nichts scheint uns so nah zu sein wie das eigene Bewusstsein, unsere Sinnesempfindungen, Gefühle und Gedanken sind uns auf sehr direkte Art gegeben, sie gehören auf untrennbare Weise zu unserer Identität. Dennoch gibt es Gefühle, die wir uns nicht erklären können, es gibt Gedanken über Menschen und die Welt, die wir im Rückblick revidieren müssen, die auf Irrtümern basierten, und es bleibt immer die Frage, ob unser Bewusstein auch die äußere Welt adäquat widerspiegelt. Was ist die Farbe Grün, die ich gerade beim Anblick eines Blatts empfinde, ist das nur ein subjektives Phänomen? Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Gutenberg-Universität in Mainz, beschreibt im zweiten Teil das phänomenale Bewusstsein mit seinen Inhalten.
    • Teil 2: anhören (mp3 29:07 min), Script herunterladen (rtf, 51kB)

    Teil 3:

    • Das Problem des Bewusstseins besteht aus einem ganzen Bündel theoretischer und empirischer Fragestellungen. Es gibt jedoch ein Kernproblem, eine wichtige Frage: Was genau bedeutet es eigentlich, wenn man sagt, dass Bewusstsein ein subjektives Phänomen ist? Jeder Mensch verfügt über eine Innenperspektive, die kein anderer Mensch nachvollziehen kann und die auf untrennbare Weise mit einem Ich-Gefühl verbunden ist. Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Universität Mainz, beschreibt im letzten Teil seiner Reihe über das Bewusstsein das Rätsel der Subjektivität anhand aktueller Beispiele aus der Hirnforschung.
    • Teil 3: anhören (mp3 29:08 min), Script herunterladen (rtf, 72kB)

    Homepage der Sendung auf dem SWR2 Portal

    8. Nov. 2007

    Logo-institut Eine Aufsehen erregende Studie, publiziert von Wissenschaftlern der Universitäten in Arizona (Department of Climatology) und Götborg (Department of Atmospheric Physics), veröffentlicht im “Journal of Geoclimatic Studies”. Titel der Studie: “Karbondioxidproduktion durch benthische* Bakterien. Das Ende der Theorie von der globalen Erwärmung durch den Menschen?

    Volltext der Studie, daraus ein Zitat (Übersetzung durch Skepticker):

    Außerdem müssen wir festhalten, dass kein Mechanismus bekannt ist, durch den mit industreller Emission der derzeitige Temperaturanstieg erklärt werden kann. Diese Emssionen sind zwei Größenordnungen zu klein sind um einen derart starken Effekt hervorzurufen. Wir haben keine Wahl, als den derzeitigen Anstieg der globalen Temperaturen als Folge eines natürlichen Phänomens zu erklären, einen Zusammenhang mit industrieller Emission schließen wir aus.
    Durch diese Ergebnisse kommen wir in eine sehr schwierige Position. Doch wir sehen uns dennoch aus zwei Gründen zur Publikation veranlasst: Erstens sind wir der wissenschaftlichen Objektivität verpflichtet und zweitens um schreckliche Folgen zu vermeiden - mit sehr kostspieligen Folgen. Uns ist bewußt, dass wir damit unsere Karrieren riskieren. Als wir versuchten dieses Thema mit Fachkollegen zu diskutieren und unsere Ergebnisse in anderen Wissenschaftsmagazinen zu publizieren, mussten wir feststellen, dass der wissenschaftliche Konsens um den globalen Klimawandel nicht durch Fakten bestimmt sondern durch Angst erwzungen ist. Wir wurden gewarnt, kollektiv und individuell, dass wir nicht nur in Zukunft von allen Fördermitteln abgeschnitten sein würden, sondern sogar die Unterstützung der Institute, für die wir zur Zeit arbeiten, aufs Spiel setzen.
    Wir glauben, dass solche Bedrohungen der akademischen Freiheit im krassen Widerspruch zum Geist der freien Forschung, in dem wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden sollten. Wir bedauern die agressiven Antworten, die wir schon vor der Veröffentlichung unserer Ergebnisse erhielten und wir fürchten die Reaktionen die unsere Studie provozieren wird. Aber ganz gleich welche Gefahren uns drohen, haben wir keine andere Wahl, als an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Den ganzen Beitrag lesen …

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