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  • 4. Feb. 2008

    Ohne Worte:

    [youtube _ACWXnwGNB0]

    3. Dez. 2007

    Seit Jahrzehnten unternehmen Katholiken Anstrengungen um moderner zu wirken. Der neueste Coup in dieser Sache scheint Gloria.tv zu sein. Es handelt sich um ein Youtube-ähnliches Videoportal, das von Moldavien aus betrieben wird.

    Religionsfern aufgewachsene Menschen, die dem Hype von der Wiederkehr der Religion auf dem Leim gegangen sind und sich in ihrer Sinnsuche von der katholischen Kirche Antworten erhoffen, können sich auf diesem Video-Portal gleich mal eine kalte Dusche zur Abschreckung holen. 90% der bisherigen Videos bestätigen jedes Klischee, das katholische Vorzeige-Talkshow-Gäste vehement abstreiten würden. Im Gegensatz zu so manchen Bischöfen, die die Höllenandrohung im Streitgespräch mit Atheisten pragmatischerweise verleugnen, gehören auf Gloria.tv beispielsweise Teufel und Hölle ganz traditionell dazu.

    Manche Videos geben Rätsel auf. Das Folgende stammt von einem österreichischen Pfarrer und Religionslehrer, der sich selbst pfaffenheini nennt, die Webseite www.exorzismus.net betreibt und zum Thema Exorzismus schon öfters im österreichischen Fernsehen zu bewundern war. Offenbar könnte der Mann nun selbst einen guten Teufelsaustreiber gebrauchen. Anzeichen für Besessenheit, wie Gebrabbel von unverständlichem Kauderwelsch oder die Verwendung von Fremdsprachen, die der Betroffene offensichtlich nicht beherrscht, sind jedenfalls reichlich vorhanden.

    [youtube 7E1_O-1aGiY]

    Originalvideo auf Gloria.tv

    19. Nov. 2007

    Wir berichteten bereits über die einstweilige Verfügung, die Kardinal Meisner gegen den Kabarettisten Jürgen Becker erwirkte. Diesem ist es seitdem bei Androhung einer Geldbuße von 250.000 € den Kardinal einen Hassprediger zu nennen. Nachfolgende Videosequenz zeigt einen Auschnitt aus der Sendung ‘Mitternachtsspitzen’ von vergangengen Samstag. Viel Spass bei diesem kurzen Dialog zwischen Becker und Pispers:

    [youtube JYBsh4uJ6JU]

    28. Okt. 2007

    Da einige Leser des SkepTicker Probleme mit dem Flash-Player haben, gibt es das komplette Video nun als Avi-Datei direkt auf dem Server des SkepTicker. Am Ende des Dokuments auch als Download (Achtung: Dateigröße ~302MB).
    Eine beeindruckende Dokumention über Kirchenkritiker Karlheinz Deschner entlarvt seine Gegner aus den Reihen der Kirchen. Diese Arbeit der Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly, von den Medien des Mainstream bisher nie gezeigt, kann endlich ein breites Publikum erreichen.

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    28. Okt. 2007

    Den Selbstgerechten ordentlich auf den Schlips treten. Kaum einer kann das hierzulande derzeit besser als Georg Schramm. Wie auf der Bühne, so beweisen seine geschliffenen Pointen in seinem ersten Buch, dass politisches Kabarett der alten Prägung auch heute ein breites Publikum finden kann. In der vorliegenden, kommentierten Best-of-Sammlung deuten drei seiner Figuren die Geschichte jeweils in ihrem Sinn: der Rentner Dombrowski, Oberstleutnant Sanftleben und das sozialdemokratische Urgestein August, die Kabarett-Fans ja bereits von der Bühne kennen.

    Dombrowski alias Georg Schramm brilliert mit seinen ausformulierten, selbst nach Jahren an nichts verlierenden Gedankengängen auch als reiner Text auf dem Papier. Seine im besten und umfassenden Sinn hintergründigen Figuren sind weit mehr als nur dramaturgische Staffage für klamaukige Dialekteffekte, sondern sie vereinen in sich stets eine Summe an Leben und Erfahrung, die über den Schlagwortabtausch hinweg unmittelbar zu Herzen geht und für ein Wiedererkennen sorgt.

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    18. Okt. 2007

    Zwölf Karikaturen in einer dänischen Provinzzeitung ließen die organisierte Wut von Muslimen vor allem im Nahen und Mittleren Osten über Dänemark hereinbrechen. Diesen Aufruhr nimmt eine sehr sehenswerte Dokumentation auf Arte zum Anlass, um die Frage nach möglichen Grenzen für das demokratische Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu stellen.

    Brennende dänische Botschaften, wütende Menschen auf den Straßen in Teheran, Damaskus und Kairo. Boykott gegen dänischen Joghurt und andere Delikatessen des kleinen nordeuropäischen Landes. Ausgelöst wurde dieser Aufruhr durch die Veröffentlichung der so genannten Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Provinzzeitung.
    Die freie Meinungsäußerung gilt als ein Grundpfeiler der Demokratie. Aber was passiert, wenn ein demokratisches Grundrecht das Recht anderer Menschen zu verletzen scheint? Der Aufruhr um die Mohammed-Karikaturen machte deutlich, dass nicht alle mit dem Gedanken der grenzenlosen Freiheit einverstanden sind. Die Dokumentation zeigt, wie und warum zwölf Zeichnungen in einer dänischen Lokalzeitung ein kleines Land mit fünf Millionen Einwohnern in eine Konfrontation mit Muslimen in der ganzen Welt stürzen konnten.
    Filmemacher Karsten Kjaer drehte im Libanon und im Iran, in Syrien, Qatar, Frankreich, in der Türkei, in Deutschland und in Dänemark. Er sprach mit Leuten, die während dieser Krise um die Mohammed-Karikaturen Schlüsselrollen innehatten. Und er fragt, ob es eine Grenze für die Freiheit der Meinungen gibt und ob kulturelle Toleranz eine Einbahnstraße ist.

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    11. Okt. 2007

    Das Wort am Sonntag: „Mit Gott und den Faschisten”
    Karlheinz Deschner zur Politik der Päpste im 20. Jahrhundert

    In zwölf Folgen zu je knapp zehn Minuten unter dem Serientitel „Mit Gott und den Faschisten” beweist Deutschlands bedeutendster Kirchenkritiker, daß die „Stellvertreter Gottes” im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben.

    Auch der deutsche Episkopat und die deutsche Geistlichkeit waren in ihrer großen Mehrheit „froh, daß Hitler Liberale, Sozialisten und Kommunisten totschlug”. Deschner weist nach, daß die Kardinäle Faulhaber und von Galen das Gegenteil von Widerstandskämpfern waren, zu denen sie die Legende ebenso erhob wie den katholischen Bundeskanzler Adenauer. Der hatte schon im Winter 1932/33 als Kölner Oberbürgermeister und Zentrumsabgeordneter erklärt, daß „eine so große Partei wie die NSDAP unbedingt führend in der Regierung vertreten sein” müsse und dem italienischen Faschistenführer Mussolini in einem Glückwunsch prophezeit, sein Name werde „in goldenen Buchstaben in die Geschichte der katholischen Kirche eingetragen werden”.

    In Folge II beschreibt Deschner, was deutsche wie französische Bischöfe unter der Verantwortung von „Friedenspapst” Benedikt XV. in Predigten und anderen offiziellen Veröffentlichungen vom Ersten Weltkrieg halten: Sie nennen ihn „heilige Zeit”, „Gnadenzeit”, „Wiederaufbau von Gottes Reich” und eben deshalb „den Krieg, der dem Herrn gefällt”.

    Gefallen findet Benedikts Nachfolger Pius XI. am Faschistenführer Mussolini, den er schon 1921, als er noch Kardinal Ratti heißt, einen „wundervollen Mann” nennt. „Mussolini macht schnelle Fortschritte”, freut er sich, „und wird mit elementarer Kraft alles niederringen, was ihm in den Weg kommt.”
    Karlheinz Deschner, 1924 in Bamberg geboren, im Krieg Soldat, studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Über seine literarischen, literatur- und kirchen-kritischen Werke siehe auch unseren Dokumentarfilm „Im Grunde bin ich ein aus lauter Zweifeln bestehender gläubiger Mensch” und die Reportage „Ketzerverbrennung” in unserem KANAL 4-Magazin „Z”.

    [google 8237940081636391958 Mit Gott und den Faschisten]

    Autor: Karlheinz Deschner, Auftraggeber: Kanal 4, 1992, 8,30 min, Regie: Peter Kleinert und Marianne Tralau, Kamera: Tom Kaiser, Ton: Lars Klietsch, Stephan Thonett, Schnitt: Peter Kleinert, Produktionsleitung: Peter Kleinert

    Skepticker-Leser können die komplette Serie für19,95 Euro beim KAOS Kunst- und Video-Archiv für den privaten Gebrauch bestellen: info@kaos-Archiv.de


    5. Okt. 2007

    Neu und jetzt in besserer Qualität:
    Eine beeindruckende Dokumention über Kirchenkritiker Karlheinz Deschner entlarvt seine Gegner aus den Reihen der Kirchen. Diese Arbeit der Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly, von den Medien des Mainstream bisher nie gezeigt, kann endlich ein breites Publikum erreichen.

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    25. Sep. 2007

    Fernsehcasting der katholischen Fernseharbeit

    Ganz ohne Beteiligung von Herrn Bohlen und der anderen üblichen Verdächtigen von RTL wird zur Einsendung selbstgedrehter Filme mit mindestens 1-3 minütiger Verkündigungsrede aufgerufen:

    Die Katholische Fernseharbeit in Frankfurt sucht fernsehtaugliche Kleriker und Laien, die in TV-Talkshows Rede und Antwort stehen oder selbst Verkündigungsbeiträge im Fernsehen präsentieren. Damit reagiert die Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz auf steigende Anfragen verschiedenster Fernsehsender nach geeigneten Studiogästen aus der Katholischen Kirche.
    Priester, Ordensleute oder Laien, die sich in der Fernseharbeit engagieren möchten, können ab sofort ein selbst gedrehtes Video einreichen oder von anderen Personen vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 30. November 2007.
    Die Katholische Fernseharbeit erwartet einen mit Handy oder professioneller Kamera gedrehten Film, der ca. 1-3 Minuten frei gesprochene Verkündigungsrede zeigt. Es darf sich dabei zum Beispiel auch um die live aufgezeichnete Sonntagspredigt handeln, durch die Gemeindemitglieder ihren Pfarrer vorschlagen können. Achtung: das Einverständnis der gefilmten Personen ist immer vorab einzuholen! Der Jury kommt es nicht auf den perfekten Film an, sondern auf die Person darin.

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    25. Sep. 2007

    Ahmadineschad besucht New York. Sein umstrittener Auftritt bei der Columbia University löste bereits im Vorfeld Proteste aus, doch der geplante PR-Coup des iranischen Präsidenten scheiterte.

    AhmadineschadLee Bollinger, Präsident der Columbia University, hatte die höchst umstrittene Einladung ausgesprochen. Bollinger - ein scharfer Gegner der Bush-Adminsitration - wurde damit zum Ziel konservativer Kritiker. Dem Holocaustleugner und Diktator eine propagandistische Plattform zu bieten sei unzumutbar, nicht zuletzt wegen seiner Forderung Israel von der Landkarte zu streichen. So kommentierte der konservative TV-Journalist Neil Cavuto ein Foto des Uni-Präsidenten Lee Bollinger mit den Worten: „Die uns töten wollen, dürfen kommen; die unsere Freiheit schützen wollen, nicht. Auch mit Ivy-League-Examen kann man ein A…loch sein, letzten Endes.“ Damit bezog er sich auf eine Anordnung der Uni-Leitung, die es der US-Armee verbietet auf dem Campus Offiziere anzuwerben, da in der Armee Homosexuelle diskriminiert würden.

    Während auf dem Campus die einen gegen Ahmadineschads Auftritt protestieren und die anderen gegen einen möglichen Militärschlag der USA gegen den Iran, wird von der Hauspostille des konservativen Amerika der ‘‘New York Sun‘ gefordert, der Columbia Universität staatliche Zuwendungen zu streichen.

    Bollingers Begrüßungssrede ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass Ahmadineschad kein Heimspiel bevorstehen würde, stattdessen ein ungewöhnlich harscher Empfang für ein ausländisches Staatsoberhaupt: Den ganzen Beitrag lesen …

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