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  • 26. Apr. 2008

    Die Kirchlich Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche hat mit heftiger Kritik auf die Nominierung von Probst Horst Gorski als Kandidat für die Nachfolge des Schleswiger Bischofs Hans Christian Knuth reagiert.

    „Erneut erschreckend, wie weit sich die nordelbischen Entscheidungsträger von der Heiligen Schrift fort bewegt haben“, äußerte sich Pastor Dieter Müller vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, über die Nominierung von Gorski, der “Sprecher der homosexuellen Pastorenschaft in Nordelbien” ist.

    Die Personalentscheidung als Symbol und Signal an die Gesellschaft vertiefe die „ethische Katastrophe“. Wieder einmal zeige sich, daß die Kirche in den Fragen von Ehe, Familie und Sexualität der Gesellschaft kein Beispiel gebendes biblisches Wort mehr zu sagen habe.

    „Selbst bei wohlwollender Betrachtung ist dies eine schlimme, die geistliche Einheit erneut verletzenden Entscheidung mit vorhersehbaren Folgen für das Ansehen der Kirche im ländlich geprägten Schleswiger Raum“, sagte Müller.

    Quellen:

    Junge Freiheit

    Kath.net

    6. Feb. 2008

    Die ZDF-Sendung Forum am Freitag, dem islamischen Pendant zum Wort am Sonntag, berichtete erstaunlich offen und direkt über das islamische Eheverständnis. Die Islamwissenschaftlerin und Islamlehrerin an einer Hauptschule in Dinslaken, Kamran Safiarian, musste allerdings sichtlich mehrmals schlucken, als sie das islamische Recht und seine Praxis in all ihrer Frauenfeindlichkeit erklärte.

    Problematisch ist allerdings die Verharmlosung der arrangierten Ehe und die Abgrenzung zur Zwangsehe. Wie wahrscheinlich ist es, dass Söhne und Töchter wirklich frei über die Auswahl ihrer Eltern entscheiden können?


    30. Okt. 2007

    Volker Beck bedauert die missverständliche Wortwahl in der Causa “Hassprediger Kardinal Meisner”. Offebar treibt ihn weniger die Androhung rechtlicher Schritte durch das Bistum, das in einem ähnlichen Fall gegen den Kabarettisten Jürgen Becker eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

    Meine Verwendung des Begriffs „Hassprediger“ hat Missverständnisse hervorgerufen. Das bedauere ich.
    Kardinal Meisners Äußerungen enthalten keine Aufforderung zu Gewalt und nichts liegt mir ferner als ihn in die Nähe von Terroristen oder Selbstmordattentätern zu rücken. Dies hatte ich auch bereits am Wochenende betont.

    Ich würde den Begriff „Hassprediger“ in diesem Zusammenhang nicht mehr benutzen, weil er – wie mir durch die Reaktionen nunmehr klar geworden ist – von vielen ausschließlich im Zusammenhang mit der Aufstachelung zu Gewalttaten und Morden in Verbindung gebracht wird. Dies wollte ich Kardinal Meisner selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt unterstellen. An der inhaltlichen Kritik an seiner Predigt habe ich allerdings nichts zurückzunehmen:
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    15. Okt. 2007

    Tommaso Stenico hoffte, er würde unerkannt bleiben. Deshalb erklärte der Priester sich bereit, im italienischen Fernsehen anonym über seine Homosexualität zu sprechen. Doch Stenico wurde identifiziert – und daraufhin vom Vatikan gefeuert.

    Welt online

    Der Vatikan hat ein Mitglied der Kurie von seinem Amt suspendiert, weil sich dieser in einer Fernsehsendung anonym zu seiner Homosexualität bekannt hat. Die zuständigen Stellen hätten intervenieren müssen, da sich der Priester auf eine Weise verhalten habe, die mit der Mission des Heiligen Stuhls unvereinbar sei, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Dabei sei der nötige Respekt für den Betroffenen zu beachten, „auch wenn diese Person geirrt hat“.

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    11. Okt. 2007

    Manchmal, das überrascht mich selbst auch, stimme ich mit den Katholiken bei Beurteilung einer Situation überein. So schreibt kath.net über eine katholische Gruppe, die sich angesichts der Einführung “eingetragener Partnerschaften” in unserem Nachbarland Österreich, d.h. der Gleichstellung von homosexuellen Paaren gegenüber Ehepaaren, echauffiert, als wäre damit das Ende der Zivilisation angebrochen. Aber die Formulierung ist interessant gewählt. Den ganzen Beitrag lesen …

    11. Okt. 2007

    Die britische Regierung will einen Gesetzentwurf vorlegen, wonach Hass erregende Äußerungen zur sexuellen Orientierung eines Menschen mit bis zu sieben Jahren Gefängnis bestraft werden können.

    Evangelikale Gruppen äußern nun ihre Besorgnis und fürchten eine Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit. Könnte man ins Gefängnis gehen müssen, nur weil man der Meinung ist homosexueller Sex sei falsch?

    Colin Hart, Direktor des konservativen Evangelikalischen Instituts: “In einer freien demokratischen Gesellschaft darf es keine Zensur geben. Ein ‘homophobic hatred law’ wäre eine Axt mit der die Meinungsfreiheit von Christen beschnitten würde.”

    Andrea Minichiello Williams, von Lawyers’ Christian Fellowship: “Ein solches Gesetz ist nicht notwendig. […] Die Einführung eines solches Gesetzes bedeutet nicht den Schutz von Menschenrechte sondern ist eine Sonderbehandlung der Homolobby zu Ungunsten der Meinungsfreiheit aller anderen.”

    Spreche von Gay-Rights.Gruppen widersprechen: Der vorgesehene Straftatbestand würde nicht dazu führen, dass Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugungen verurteilt würden. Es werde zumindest nicht jene treffen, die ihre Ansichten „maßvoll“ verträten.

    Quelle: Timesonline.co.uk

    siehe auch: idea.de

    5. Okt. 2007

    Moskauer Patriarch Aleksij kritisierte bei Rede vor dem Europarat in Straßburg die Zerstörung moralischer Normen: Homosexualität ist eine Krankheit, die die Persönlichkeit der Menschen verändere.

    Mit diesen ganz lapidaren Worten berichtet das katholische Nachrichtenortal kath.net über eine Rede und ein Interview des Patriarchen.

    Der Moskauer Patriarch Aleksij II., das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, hat bei einer Ansprache vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg die “Zerstörung moralischer Normen” in Europa beklagt wie der „Standard“ berichtet. Der Patriarch kritisierte die Gesetze, die im Namen der Menschenrechte “unmoralische Handlungen” rechtfertigten. Die Schwulenparaden in Europa wertete Aleksij II.als „Propaganda und Werbung für eine Sünde“.

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    4. Sep. 2007

    HagardColorado-Springs - Ted Haggard, der über einen Sexskandal gestürzte Evangelikalen-Pastor, erregt durch einen Spendenaufruf zur Finanzierung seines Studiums erneut den Unmut seiner Gemeinde.

    Die Vorgeschichte:
    Ted Haggard, ehemals einer der einflussreichsten Figuren der evangelikalischen Christen in den USA, verfügte seinerzeit nicht nur über einen direkten Draht zu Gott sondern hatte laut eigener Angaben auch beste Kontakte zu Präsident Bush, den er wöchentlich beriet . Manche werden ihn aus Richard Dawkins Dokumentation ‘The Root of all Evil’ von 2006 kennen, in der er nach Beendigung des Interviews im Jesus Camp, Dawkins sehr aufgebracht von seinem Grund verwies (”You called my children Animals“). Haggard hatte sich zuvor nicht gerade als Befürworter von Homosexualätit gezeigt. In seiner Funktion als Präsident der evangelikalen Organisation ‘National Association of Evangelicals’ führte er einen erbitteerten Kampf insbesondere gegen Abtreibung und Homo-Ehe. Um so größer war das Entsetzen als Ende 2006 ein Callboy in die Öffentlichkeit trat und bekannte Haggard habe ihn drei Jahre lang für Sex bezahlt. Nach einer recht kurzen Phase des Leugnens gab Haggard alle seine Ämter frei und bekannte sich schließlich zu seinen Sünden. Es folgte die Phase der Läuterung und schließlich zog er sich ganz ins Privatleben zurück.

    Nun hat Haggard sich wieder zurückgemeldet: Den ganzen Beitrag lesen …

    3. Sep. 2007

    Toronto - The Globe and Mail berichtet: Religiös motivierte Sex-Ratgeber verkaufen sich wie warme Semmeln. Manche erlauben es den Gläubigen sogar das ‘Geschmuse’ zu genießen.

    Richard Davies, der Sprecher von Abebooks, Kanadas größtem Onlinebuchhandel entdeckte in der New York Times eine ganzseitige Anzeige für Sex-Ratgeber. Das erstaunte ihn so sehr, dass er eine Recherche in den Datenbanken seines Unternehmens startete. Das Ergebnis überraschte ihn noch mehr. Nicht das ‘Kama Sutra‘ oder der ‘Taoist methods for male sexual revitalization‘ landeten an der Spitze dieser sehr speziellen Bestsellerliste sondern der christliche Sexualtratgeber ‘Intended for Pleasure: Sex Technique and Sexual Fulfilment in Christian Marriage’.

    Wie ‘The Globe and Mail’ weiter berichtet gingen bereits 1 Millionen Exemplare des Werks über den Tresen. Das Buch, bereits seit 30 Jahren auf dem Markt, enthalte eine streckenweise überraschende Mischung aus Fakten und Glaube. Abschnitte mit Bibelzitaten finden sich neben romantischen Passagen über innerehelichen Sex ebenso wie handfeste Tipps zB zu Samenerguß-Training mittels Druckkontrolle.

    Zitat aus dem ‘Intended for Pleasure‘ (nach ‘The Globe an Mail’, übersetzt von SkepTicker.org): Den ganzen Beitrag lesen …

    21. Aug. 2007

    “Nur ein toter Schwuler ist ein guter Schwuler” titelt der Gay-West-Blog und schreibt: Nach diesem Motto verfährt zur Zeit ein katholisches Ehepaar aus Carmel, Indiana. Sie hassen ihren Sohn Patrick, der seit gut 25 Jahren mit seinem Freund Brett zusammen lebt, ebenso wie diesen Freund und jeden Schwulen auf der Welt.

    Der Classical Liberally Blog berichtete ebenfalls über den Fall:
    Patrick, Sohn eines ultrareligiösen, katholischen Ehepaars, lebt in einem gleichgeschlechtlichen eheähnlichen Verhältnis mit seinem Partner Brett.

    Ein Vierteljahrhundert lang leben, lieben und kämpfen Brett und Patrick zusammen. Nach 12 Jahren sind sie in der Lage gemeinsam ein Haus zu kaufen. Sie teilen das Bankkonto und ihr gesamtes Leben. Die *** von Eltern hassten jeden Moment davon. Aber wie weit sie dann gehen würden, erstaunte selbst mich, obwohl ich von Fanatikern keinerlei Humanität erwarte.

    Als Patrick in Folge eines Aneurysma kollabiert, beeilen sich die Eltern ihre elterliche Sorge um den behinderten Sohn geltend zu machen. Im Focus ihrer fürsorglichen Bemühungen steht jedoch nicht das gesundheitliche Wohl des Sohnes sondern die Verhinderung von weiteren Kontakten zu dem homosexuellen Partner. Sie verweigerten Brett sogar das Besuchsrecht, das er gerichtlich erstritten hatte, obwohl ein Neuropsychologe diese Besuche befürwortet hatte. Die ärtzliche Empfehlung “Reintegration des Patienten in die gewohnte Umgebung, Aktivitäten und Situationen fördert den Heilungsprozess” wird elterlicherseits jedoch ignoriert. Wes Geistes die Mutter (Jeanne) ist kann an folgendem Zitat ermessen werden:

    Jeanne sagte zu Brett, dass wenn Patrick nach seiner Genesung zu ihm zurückkehren würde, würde sie (Anm: sie ist die Mutter!) vorziehen er würde nicht genesen.