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  • 30. Jan. 2009

    WDR-Dokumentation über die Tochter eines Milli Görüş-Funktionärs.

    Bis zu ihrem 44. Lebensjahr galt Emel Abidin Algan als Vorzeigemuslimin, lebte in einer arrangierten Ehe, bekam sechs Kinder und arbeitete in islamischen Organisationen mit. Dann, vor einem Jahr, beschloss sie, ihr Leben von Grund auf zu verändern. Ihre Thesen sorgen für Schlagzeilen.

    Ist diese Frau verrückt geworden? Emel Abidin Algan hat das Kopftuch abgelegt, glaubt nicht mehr, dass es Allah ist, der sie verschleiert sehen will. Die 45-jährige Muslimin ist keine Unbekannte. Sie ist die Tochter des Vordenkers der Milli Görüs-Organisation in Deutschland. Diese streng religiöse Gruppierung wird seit langem schon vom Verfassungsschutz beobachtet.

    die story enthüllt Alltägliches aus einer Parallelwelt mitten in Deutschland.        Eine  Welt, in der sich etwa die türkische Lehrerin Senay L. die Frage gefallen lassen muss, “ob sie sich nicht schämt, ohne Kopftuch rumzulaufen?!” Schon in der fünften Klasse kommen ihre Schülerinnen “bedeckt” zum Unterricht. “Die Eltern bekommen dafür Geld von der Moschee”, sagt die Lehrerin. Die Jungs in ihrer Klasse weigern sich, kurze Turnhosen anzuziehen, weil das als unislamisch gilt. Auch der Kuchen, den die Lehrerin mitgebracht hat, wird abgelehnt. Er könnte Schweinefett, den “Kot des Teufels” enthalten. Stück für Stück entfremden sich unter dem Einfluss islamischer Hardliner nicht nur die Schüler von der deutschen Gesellschaft. Ein Prozess, der nicht aufhaltbar erscheint. Gegen diesen Prozess kämpft die “verrückte” Emel Abidin Algan an.

    Repost von Lernzeit:http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=705743

    Teil 1/5 der Dokumentation:

    [youtube q6xXZ2cKk7k]

    Teil 2

    Teil 3

    Teil 4

    Teil 5

    21. Dez. 2008

    WDR-Debatte

    west.art am sonntag
    “Heidenspaß statt Höllenqual” - Geh mir weg mit der Religion

    Gäste:

    Jürgen Becker, Kabarettist und Autor

    Michael Blume, Religions- und Politikwissenschaftler

    Ralf König, Comiczeichner und Atheist

    Angela Rinn-Maurer, ev. Pfarrerin und Autorin

    Michael Schmidt-Salomon, Autor

    Moderation: Randi Crott

    “Es ist nicht zu überhören und nicht zu übersehen: Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange. Aus allen Ecken und Enden schallt uns “Oh, Du Fröhliche” ins Ohr, und wie alle Jahre wieder bevölkert eine Heerschar von Christkindern, Rauschgoldengeln und Nikoläusen die Straßen. Dabei ist den meisten von uns bewusst, dass Weihnachten fast nichts mehr mit seinen christlichen Ursprüngen zu tun hat. Das Fest der Feste mag die Wirtschaft ankurbeln und willkommener Sonderurlaub sein, aber Ausdruck gelebter Religiosität der Nation ist es wohl eher nicht. Jedenfalls legt die Zahl von Kirchenaustritten und umgewidmeter Gotteshäuser nahe, dass wir mehr und mehr zu einem Volk von Atheisten werden…”

    read on, my dear:

    http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/programmhinweise/fernsehen/2008/12/20081207_westart_sonntag.phtml

    Sehenswerte und paritätisch besetzte Diskussionsrunde über Glauben, Unglauben, Unsinn, Fanatismus und den vermeintlichen evolutionären Vorteilen der Religiosität mit interessanten Gästen.

    [youtube 21UXN95FtZQ]

    2. Teil http://uk.youtube.com/watch?v=wxthU7PhWXg

    3. Teil http://uk.youtube.com/watch?v=Lsdx1cRSR8s

    4. Teil http://uk.youtube.com/watch?v=HGXN1FM_GYo

    5. Teil http://uk.youtube.com/watch?v=U1o7ISmsSyk


    6. Dez. 2008
    Humor

    Folgender Artikel wurde in der Subkategorie “Religion” in dem mehrheitlich von Sunniten frequentierten türkischen Forum “Politikcity” (”Europas größtem türkischem Forum”) veröffentlicht und wird hier mit freundlicher Erlaubnis des Autors “Cervantes” wiedergegeben.

    Was muss man eigentlich glauben, wenn man die islamische Heilslehre wirklich ernst nimmt?

    Den ganzen Beitrag lesen …

    6. Dez. 2008

    Die Liga Gottes

    Dokumentation über evangelikale Missionare in Deutschland


    Deutschland im Sommer 2006: Jubelnde Fußballfans aus aller Welt tummeln sich in deutschen Städten. Unter ihnen sind 10.000 christliche Missionare, die sich wenig dafür interessieren, wer die begehrte Weltmeistertrophäe mit nach Hause nimmt. Für sie ist das sportliche Großereignis die perfekte Gelegenheit, um möglichst viele Menschen zu bekehren. Einer der enthusiastischen Missionare ist Scott Rourk.


    Nach dem 11. September 2001 bekam er 250.000 US Dollar Spendengelder und gründete damit seine eigene Kirche, die “411″ in New York. Rourk und seine Gemeinde bezeichnen sich als wiedergeborene Christen und fühlen sich dazu berufen, möglichst viele Menschen zu bekehren, denn nur so, glauben sie, entkommt man dem Höllenfeuer. Zusammen mit seinem Neubekehrten Cody Mui und anderen Gemeindemitgliedern macht sich Rourk auf den Weg zur Fußballweltmeisterschaft nach Deutschland. Oberstes Credo: “Jedes Treffen ist eine Möglichkeit, von Gott zu reden.” Cody würde gern mehr missionieren, aber er ist sehr schüchtern.

    Für Gershom aus Kenia hingegen ist die Sache ganz einfach: “Wer Jesus Christus als Herren und Erlöser annimmt, kommt in den Himmel. Wer Jesus ablehnt, kommt in die Hölle.” In der Zentrale der evangelikalen Organisation “Jugend mit einer Mission” im Schloss Hurlach in Bayern empfängt Tilmann Pforr die Neuankömmlinge. Von dort schwärmen sie zusammen mit 10.000 weiteren aus, um die Bundesrepublik und ihre Sommergäste zu bekehren.

    Teil 1/6 der Dokumentation:
    watch?v=oZcHeNMxdp4

    Repost der ARTE-Dokumentation:
    www.arte.tv/de/Willkommen/woche/244,broadcastingNum=887437,day=2,week=18,year=2008.html

    25. Nov. 2008

    Dank WAZ-Kirchenredakteurin Angelika Wölk kam Robert Zollitsch, seines Zeichens Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, mal wieder anlasslos mit einem Aufmacherartikel auf die Titelseite der größten deutschen Regionalzeitung.

    Im Interview im Innenteil schwafelt man sich gegenseitig über Wirtschaftskrise, Gier und Moral zu. Gier kennt die Kirche nicht, weil sie ja bekanntlich zu den „Hauptsünden“ gehöre. Äh.. die Gier natürlich. Aber mit Moral kann der gute Zollitsch schon mehr anfangen:

    Es muss uns erschüttern, dass die Armut immer größer wird. Für die Kirche ist das immer auch Verpflichtung zu helfen. Ganz konkret: Die Bistümer verwalten im Verband der Diözesen Deutschlands einen gemeinsamen Haushalt von rund 140 Millionen Euro. In jedem Jahr geht davon die Hälfte in die dritte Welt und kommt damit den Menschen in ärmeren Ländern zugute.

    Was für ein „Haushalt“ das sein soll, bleibt für Nicht-Kirchenexperten leider im Dunkeln. Auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz firmiert er unter dem wenig sagenden Punkt “Weltkirche und Mission“. Keineswegs handelt es sich - wie der Laie vielleicht denken könnte - um den Gesamtetat der Katholischen Kirche in Deutschland, denn der ist um ein Vielfaches höher: Im Jahre 2004 betrugen die Kirchensteuereinnahmen im katholischen Säckel satte 4 Milliarden Euro!

    Herr Zollitsch weist also stolz darauf hin, dass man (Spenden noch nicht eingerechnet?) 70 Millionen von 4 Milliarden in die Dritte Welt überwiesen habe. Das sind – achtung, festhalten! – satte 1,74 Prozent der Kirchensteuereinnahmen 2004! Ob diese Freigiebigkeit reicht, damit das katholische Kamel durchs Nadelöhr gelangt?

    Abgesehen davon handelt es sich bei den kirchlichen Drittwelt-Hilfen vor allem um Hilfe unter Mitgliedern derselben Organisation sowie Maßnahmen, die der Mission dienen. Ein Schelm wer denkt, dass damit ausschließlich die Reisschüsseln hungernder Kinder gefüllt werden würden. Bei einem Teil der Mittel der kirchlichen Entwicklungshilfe handelt es sich darüber hinaus sogar um Zuschüsse vom Staat. Denn der schiebt einen Teil seiner Entwicklungshilfe an die Kirche zur Verteilung weiter.

    Für Menschen, die sich nicht für dumm verkaufen lassen wollen, möchten wir folgende Alternativrechnung zur Verzehnfachung der Spendengelder für Menschen in der „Dritten Welt“ aufmachen: Die Hälfte der katholischen Kirchensteuerzahler kündigt die Mitgliedschaft in Zollitschs Verein. Dies entspricht einem Kirchensteueraufkommen von rd. 2 Milliarden Euro. Abzüglich der staatlichen Zuschüsse zum Kirchensteueraufkommen (etwas mehr als ein Drittel), bleiben rd. 1,35 Milliarden potenzielle Spendeneuro. Wird davon tatsächlich nur jeder zweite Euro auch wirklich an weltanschaulich neutrale Hilfsorganisationen gespendet, beläuft sich die Summe immer noch auf satte 670 Millionen. Und das ist fast das Zehnfache derjenigen 70 Millionen, mit Hilfe derer sich Herr Zollitsch der christlichen Nächstenliebe schmücken möchte.

    Aber es kommt noch besser: Entschiede sich nun auch noch der Staat, die zusätzlichen Subventionen zur Aufstockung der Kirchensteuer zugunsten von konkreter Entwicklungshilfe zu streichen, kämen noch einmal 1,3 Milliarden Euro hinzu. Zusammen rund 2 Milliarden Euro für die „Menschen in den ärmeren Ländern“.

    Für die Kirche ist es immer auch Verpflichtung zu helfen?

    Herr Zollitsch, schlagen Sie ein?

    7. Aug. 2008

    Was erwartet ein Schalke-Fan, wenn er eine „Schalke-Bibel“ in die Hand bekommt?

    Natürlich: Eine Sammlung der besten Sprüche von Ernst Kuzorra oder Stan Libuda. Möglicherweise auch die verschollen geglaubten Prophezeiungen des Jiri Nemec. Aber was gibt’s stattdessen? Man reiße das Missionsbüchlein „Mit Gott auf Schalke“ in der Mitte entzwei, packe eine antike Schriftensammlung aus archaischen Vorzeiten dazwischen und verleime das Ganze wieder. Fertig ist die “Schalke-Bibel”.

    Den ganzen Beitrag lesen …

    15. Mai. 2008

    Das argumentum ad verecundiam. Statt der Gründe brauche man Autoritäten nach Maßgabe der Kenntnisse des Gegners.

    So beschreibt Schopenhauer den Kunstgriff Nr. 30 in seinem Werk über eristische Dialektik ‘Die Kunst Recht zu behalten‘. Albert Einstein ist zweifellos eine der größten Autoritäten, dessen Meinung oder das, was man dafür hält, deshalb in allerlei Zusammenhängen allzu gerne als “Argument” in den Diskurs eingebracht wird, oftmals sogar von beiden Seiten. So auch im Streit zwischen Atheisten und Gläubigen. Besonders gerne wird Einstein von Deisten als Beispiel für einen gläubigen Wissenschaftler genannt. In einer Diskussionsrunde auf Phönix zum Thema ‘Die Renaissance der Religion?’ etwas zitiert der Journalist und EKD-Ratsmitglied Peter Hahne den genialen Physiker mit den Worten “es gibt keine leuchtendere Gestalt auf der Erde als Jesus Christus“. Vermutlich bezieht er sich hier auf ein gefälschtes Zitat, welches sich stets ohne Quellenangabe in diversen religiös motivierten Zitatsammlungen findet (glaube-und-kirche.de, Sternenfänger): ‘Es gibt wirklich nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesu Christi.

    Zwar kann man ziemlich sicher man davon ausgehen, dass Einsteins kein Atheist war, viele seiner Äußerungen lassen deutliche Sympathie für pantheistische Vorstellungen, wie sie etwa von Spinoza formuliert wurden, erkennen. Dass Einstein an einen personalen (biblischen) Gott glaubte, kann jedoch spätestens nach dem Fund eines Briefes von Einstein ausgeschlossen werden. Diesen Brief, der vorgestern in London versteigert wurde, schrieb Einstein im Jahr 1954 an den Religionsphilosophen Erich Gutkind, der, wie Einstein, ein Jude war. Darin bezeichnet er die Vorstellung an einen persönlichen Gott als „kindlichen Aberglauben“:

    Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden [...]. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind … höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen.
    [...]
    Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens.

    Weitere Informationen:

    Einstein und Religion

    The Guardian: Einstein’s letter makes view of religion relatively clear

    Der Tagesspiegel: Relativ ungläubig

    15. Mai. 2008

    Pressemitteilung vom 15.05.2008

    Konfessionslosenverband sieht in Treffen mit Dalai Lama falschen Akzent
    in der Menschenrechtsdebatte

    Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA)
    wirft den Ministerpräsidenten von Hessen und Nordrhein-Westfalen vor,
    durch ihr Hofieren des Dalai Lama der Sache der Menschenrechte in China
    zu schaden. “Das Amt der Dalai Lama ist ein Überbleibsel aus einer
    feudalen Zeit, in der Religion und Politik noch nicht getrennt waren”,
    sagte der erste Vorsitzende des IBKA, Rudolf Ladwig. “Es ist
    unbegreiflich, warum ausgerechnet ein ‘Gottkönig’ zum Garanten für
    Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten stilisiert wird.”

    Die Menschenrechtssituation in China lasse sich nicht an der
    “Tibet-Frage” festmachen, sondern betreffe die gesamte chinesische
    Bevölkerung. Angesichts der Zustände, die bis 1950 im Alten Tibet
    herrschten, so Ladwig weiter, müssten sich Koch und Rüttgers fragen
    lassen, welche konkreten Verbesserungen sie sich von einer Rückkehr des
    Dalai Lama erwarten. “Es ist pure Augenwischerei zu suggerieren, dass es
    in China mehr Meinungsfreiheit geben könnte oder sich die
    Arbeitsverhältnisse der Millionen Wanderarbeiter zum Besseren ändern,
    wenn nur die chinesische Regierung Gespräche mit dem Dalai Lama aufnimmt.”

    Zur tiefergehenden Information verweist der IBKA auf die Website
    gottkoenig.de, auf der umfangreiches kritisches Material zum Amt des
    Dalai Lama, der Menschenrechtssituation im Alten Tibet und zum
    tibetischen Buddhismus zu finden ist.

    Über den IBKA:

    Im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA)
    haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um sich für
    Trennung von Staat und Religion, Weltanschauungsfreiheit und die
    Förderung des vernunftgeleiteten Denkens einzusetzen.

    Kontakt:

    Rudolf Ladwig, Erster Vorsitzender
    Postfach 1745, 58017 Hagen
    Tel.: 02331-3480410
    Fax: 02331-3480411
    E-Mail: Rudolf.Ladwig@ibka.org
    Web: www.ibka.org

    27. Apr. 2008

    Heimathirsch  Jürgen Becker über Männerfreundschaft von Pontifex und Malboro, Kreuzzüge und Fundamentalisten und Wilfried Schmickler (AUFHÖREN!) widmet sich dieses Mal unter den anderem den Zuständen auf dem “Dach der Welt”.

    [youtube xKXleiq-xeY]

    27. Apr. 2008

    Wann immer sie einen Nazi treffen, reden sie mit ihm, sagen sie “Na Arschloch?” Über Argumente kriegt man die immer. Probieren sie es aus, nach drei, vier Argumenten sagen die “Ach so, dass wusste ich gar nicht”.

    [youtube 7Z4VmQuXWxU]

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