“Viele junge Muslime neigen zur Gewalt” titelt der Focus unter Berufung auf eine Studie im Auftrag des Inneministeriums. Wie viel sind denn viel, fragt man sich unwillkürlich und schreitet zur Lektüre:
Diese Frage - so scheint es - möchte der Focus aber dann doch nicht beantworten:
… Jeder vierte junge Muslim zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit.
… 40 Prozent seien „fundamental orientiert“.
… sechs Prozent werde als „gewaltaffin“ eingestuft.
… Immerhin 14 Prozent stünden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfuß und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie.
… Zwölf Prozent identifizierten sich mit einer stark religiös-moralischen Kritik an westlichen Gesellschaften, kombiniert mit der Befürwortung von Körperstrafen bis hin zur Todesstrafe.
Das ergibt Summa summaraum - nun ja - offensichlich kein einheitlich Bild, außer natürlich für einen Innenminister, von dem allerdings nicht bekannt ist, ob es überhaupt irgendetwas gibt, das von ihm als frei von Bedrohungspotenzial angesehen würde. Den ganzen Beitrag lesen …

