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  • 6. Nov. 2007

    Gastbeitrag vom Ex-PI Autor von Wichtingen auf dem Blog Ramon-Schack.de:

    Herr v. Wichtingen, ich gratuliere Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie haben das Richtige getan.Herzlichen Glückwunsch!Vielen Dank auch für Ihre offenen und mutigen Worte.Hoffen wir gemeinsam das auch andere (noch)PI- Mitarbeiter diesen Weg gehen.Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!Hoffen wir auch das Stefan Herre -endlich- das moralische Scheitern, gemessen an den eigenen Ansprüchen, seines Projektes erkennt. Noch ist es nicht zu spät.

    Ich habe einen Fehler gemacht

    Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

    Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

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    5. Okt. 2007

    Neu und jetzt in besserer Qualität:
    Eine beeindruckende Dokumention über Kirchenkritiker Karlheinz Deschner entlarvt seine Gegner aus den Reihen der Kirchen. Diese Arbeit der Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly, von den Medien des Mainstream bisher nie gezeigt, kann endlich ein breites Publikum erreichen.

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    25. Sep. 2007

    Fernsehcasting der katholischen Fernseharbeit

    Ganz ohne Beteiligung von Herrn Bohlen und der anderen üblichen Verdächtigen von RTL wird zur Einsendung selbstgedrehter Filme mit mindestens 1-3 minütiger Verkündigungsrede aufgerufen:

    Die Katholische Fernseharbeit in Frankfurt sucht fernsehtaugliche Kleriker und Laien, die in TV-Talkshows Rede und Antwort stehen oder selbst Verkündigungsbeiträge im Fernsehen präsentieren. Damit reagiert die Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz auf steigende Anfragen verschiedenster Fernsehsender nach geeigneten Studiogästen aus der Katholischen Kirche.
    Priester, Ordensleute oder Laien, die sich in der Fernseharbeit engagieren möchten, können ab sofort ein selbst gedrehtes Video einreichen oder von anderen Personen vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 30. November 2007.
    Die Katholische Fernseharbeit erwartet einen mit Handy oder professioneller Kamera gedrehten Film, der ca. 1-3 Minuten frei gesprochene Verkündigungsrede zeigt. Es darf sich dabei zum Beispiel auch um die live aufgezeichnete Sonntagspredigt handeln, durch die Gemeindemitglieder ihren Pfarrer vorschlagen können. Achtung: das Einverständnis der gefilmten Personen ist immer vorab einzuholen! Der Jury kommt es nicht auf den perfekten Film an, sondern auf die Person darin.

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    14. Sep. 2007

    Die wissenschaftliche Analyse von Spielfilmen will der Wiener Nuklearphysiker Heinz Oberhummer nutzen, um Schüler für Forschung und Technik zu begeistern. Seit Januar ist die Datenbank Cisci - Cinema und Science online und wächst ständig weiter.

    Spidermann stützt aus 80 Metern in die Tiefe, Bruce Willis überlebt den freien Fall im Fahrstuhl, James Bond springt mit einem Motorrad in ein Flugzeug. Wir Zusuchauer lieben diese Szenen und wir lieben unserer Helden für ihre Heldentaten. Nun nimmt Heinz Oberhummer unsere Helden auseinander, nicht jedoch um uns den Spaß zu nehmen sondern um Schüler (und nicht nur die) wieder für Wissenschaft zu begeistern.

    Bei welcher Aussentemperatur wird Wasser so schnell abgekühlt wird, dass eine Eisdecke entsteht über die eine Gruppe von Menschen gefahrlos laufen kann‘ klingt fast wie eine ziemlich langweilige Klausuraufgabe aus einem Chemiekurs (vielleicht?) der 12 Klasse. Mit dem Emmerich-Blockbuster”Day after Tomorrow” läßt sich das Thema etwas spannender aufarbeiten:
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    13. Sep. 2007

    Zunächst kritisierte der Kasseler Biologe Ulrich Kutschera gleichenorts den Kreationismus in Deutschland. Als Reaktion hierauf nahm nun sein Münchener Kollege Siegfried Scherer entschlossen die Balancierstange in die Hand.

    Nach den ersten beschwichtigenden Worten - wie sehr man sich doch abhebe von den ansonsten mit diesem Begriff verbunden, aber ultrakrassen Kreazzis – dann endlich Konkretes: So soll also die Entstehung biologischer Information noch nicht gelöst - und damit die bisher vorgeschlagenen Makroevolutionstheorien ziemlich in Frage gestellt sein.

    Nun geht Scherer nicht allzu sehr - will heißen: überhaupt nicht - ins Detail, wer da nun welche ominöse Makroevolutionstheorie vorgeschlagenen haben will. Schließlich ist, wenn wir von Evolutionstheorien sprechen, das, was mithin als Makroevolution bezeichnet wird, selbstverständlich schon mit einbezogen. Das nun das Prinzip von Versuch und Irrtum – in der Biologie bekannt als Mutation und Selektion – ausgerechnet an den Arten halt machen soll, kann frohgemut einer noch von Scherer zu fordernden Grundtypen-Mikroevolutions-Theorie (oder so …) überlassen bleiben – wir freuen uns darauf.

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    28. Aug. 2007

    Eine beeindruckende Dokumention über Kirchenkritiker Karlheinz Deschner entlarvt seine Kritiker aus den Reihen der Kirchen. Diese Arbeit der Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly, von den Medien des Mainstream bisher nie gezeigt, kann endlich ein breites Publikum erreichen.

    Deschner.info

    Die Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly haben ein virtuelles Streitgespräch um Deschners «Kriminalgeschichte des Christentums» zusammengestellt. Getrennt aufgenommene Aussagen zahlreicher Kirchenvertreter und radikaler Kirchenkritiker werden zu einer präzisen inhaltlichen Diskussion zusammengeführt. Eine solche Konfrontation käme in der Realität nie zustande.Zugleich dokumentiert das Video das Schaffen und die Persönlichkeit Karlheinz Deschners. Die Filmemacher begleiteten ihn ein Jahr lang bei seiner Arbeit und auf Lesereisen in Deutschland und der Schweiz. Dabei sammelten sie spontane Reaktionen seines Publikums. Diese authentischen Äußerungen markieren die Bedeutung der Aufklärungsarbeit Deschners.

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    24. Aug. 2007

    kutscheraProf. Ulrich Kutschera (im Bild mit Prof. Wuketits und Dr. Schmidt-Salomon beim Evoutionskongreß iDie), der Wortführer der deutschen Evolutionsbiologen, warnt im GEO-Interview vor einem Erstarken des Kreationismus in Deutschland, Auszüge:

    GEO.de: Jüngst hat die hessische Kultusministerin mit ihrer Behauptung, zwischen Schöpfungsgeschichte und Evolutionstheorie gebe es erstaunliche Parallelen, für Aufregung gesorgt. Kommt der Kreationismus nun endgültig nach Europa?

    Ulrich Kutschera: Seit ich vor 20 Jahren aus den USA zurückgekehrt bin, beobachte ich diese wissenschaftsfeindlichen Strömungen in Deutschland. Und ich muss mit großer Enttäuschung feststellen, dass die kreationistische Bewegung, die unter anderem Fakten verdreht, Erkenntnisse ignoriert und das gesamte Methodenarsenal der modernen Biologie ablehnt, immer mehr Zulauf hat. Alle Umfragen der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der Evolutionsgegner in Deutschland von rund 20 auf bis zu 30 Prozent angestiegen ist.

    GEO.de: Welche Rolle spielt das Internet bei der Verbreitung kreationistischer Ideen?

    Ulrich Kutschera: Schüler schauen, wenn sie sich zu einem Thema informieren wollen, heute zunächst im Internet nach. Wenn sie nun Schlüsselbegriffe, wie zum Beispiel “Makroevolution”, “rudimentäre Organe” oder “Phylogenese” bei Google eingeben, dann landen sie zunächst bei den Kreationisten. Da die Zahl der Links bei den Evolutionsgegnern deutlich höher ist als bei uns, führen schätzungsweise zwei Drittel aller Google-Suchanfragen zum Thema Evolution auf kreationistische Seiten. Zum Beispiel auf www.genesisnet.info, eine neue Kreationismus-Seite von “Wort und Wissen”, die eine umfassende Hauptseite pflegt. Wäre unsere ehrenamtlich betriebene Seite www.evolutionsbiologen.de nicht im Netz, würden wohl über 90 Prozent der Suchanfragen bei den Kreationisten landen.
    GEO.de: Müsste die Aufklärungsarbeit, die Sie betreiben, nicht von unseren Schulen und Universitäten geleistet werden?
    Ulrich Kutschera: Wenn Sie an einer deutschen Universität Biologie studieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Sie zum Thema Evolution sehr wenig oder gar nichts Aktuelles gelehrt bekommen. Ich könnte Ihnen bedeutende Universitäten nennen, an denen Sie Biologie-Lehrer werden können, ohne je einen einzigen Kurs zum Thema Evolution besucht zu haben. Es gibt auch nur sehr wenige Kollegen, die das Fach im Rahmen einer staatlich besoldeten Professur vertreten. Hinzu kommt ein erstaunliches Wissensdefizit in der Bevölkerung.

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    21. Aug. 2007

    katholisch.de, die Informationsplattform der deutschen Bischofskonferenz, proklamiert ein kindliches Recht auf Religionsunterricht:

    “Kinder haben ein Recht auf Religion”, erklärt der Diözesanadministrator unter Hinweis auf Bildungsforscher, die im Zusammenhang mit der PISA-Studie von einem “Modus der Welterschließung” gesprochen haben, der von unschätzbarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung sei. Wie natürlich die religiöse Perspektive auf die Welt für Kinder ist, wird nach den Worten des Diözesanadministrators an den großen und kleinen Kinder-Fragen sichtbar - zum Beispiel an der Frage: “Kommt meine Katze in den Himmel?” Geis lädt Eltern deshalb ein, “mit ihrem Kind gemeinsam die Chancen zu entdecken, die das Fach Religion bietet.”

    Die offenbar unschätzbar wichtige Bedeutung von frühkindlicher, religiöser Indoktrination für die Mitgliederzahlen der staatlich anerkannten Großsekten, die bekanntermaßen unter starkem Schäfchenschwund leiden, wird leider mit keinem Wort erwähnt.

    Siehe auch: Theolounge.wordpress.com

    20. Aug. 2007

    In Holland ist der Teufel los. Während Geert Wilder, Fraktionsvorsitzender der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit (PVV) den Koran nach Parallelen zu Hitlers “Mein Kampf” durchforstet und gleich ein Verbot der heiligen Schrift fordert, erregt der Vorschlag eines katholischen Bischofs die Gemüter:

    Um der Angst vor Ausländern und dem Hass auf Muslime zu begegnen, hat sich der katholische Bischof von Breda, Tiny Muskens, eine besondere Versöhnungsgeste ausgedacht. Er schlägt vor, man möge Gott in Zukunft “Allah” nennen. Christen, Juden und Muslime beteten schließlich denselben Gott an.

    In Indonesien, einer früheren holländischen Kolonie, und in anderen islamischen Ländern sei es nicht ungewöhnlich, dass auch Christen statt “Gott” “Allah” sagen, so der 71-Jährige: “Gott ist es doch egal, wie wir Ihn nennen. Wir Menschen haben die verschiedensten Namen erfunden, um darüber streiten zu können.

    (sueddeutsche.de)

    19. Aug. 2007

    Der Wikipedia-Scanner, die Software eines amerikanischen Programmierers, setzt die Änderungsdatenbank der Endlosenzyklopädie Wikipedia mit öffentlichen Internetadressen in Bezug. Vor allem Behörden und große Firmen stehen im Blickpunkt des Interesses. So wurden von Computern der CIA der Wikipedia-Eintrag über Irans Staatspräsidenten geändert, vom FBI wurden Bilder auf den Seiten über Guantánamo gelöscht, die Demokratische Partei der USA änderte einen Eintrag über einen konservativen Radiomoderator, der Ölkonzern Chevron Texas löschte einen kompletten Artikel über Biodiesel.
    (Quellen u.A.: Stern.de, BBC)

    Wie die BBC meldete hat auch der Vatikan manipuliert. Im Artikel über Sinn Féin-Führer, Gerry Adams, wurden Presseinformation und weiterführende Links entfernt, sowie Information über Adams Fingerabdrücke in einem Fahrzeug, das bei einem Attentat verwendet wurde. Vatikansprecher Lomabardi wies die Vorwürfe in einem Interview zurück, wie die Welt berichtet.

    Abzuwarten bleibt in welchen Fällen ganz konkret von absichtsvoller institutionalisierter Manipulation gesprochen werden kann und muss. Zum einen unterhalten viele Behörden auch öffentlich zugängliche Computer zum anderen ist die Beteiligung auch von CIA-Mitarbeitern oder anderer Behörden an einer öffentlichen Enzyklopädie sicherlich nicht per se skandalträchtig.

    Diskussion im Freigeisterhaus-Forum

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