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  • 17. Mai. 2010

    The Symphony of Science is a musical project headed by John Boswell designed to deliver scientific knowledge and philosophy in musical form. Here you can watch music videos, download songs, read lyrics and find links relating to the messages conveyed by the music.

    We are all Connected

    A Glorious Dawn

    Our Place in Cosmos

    Quelle:
    http://symphonyofscience.com/

    7. Aug. 2008

    Was erwartet ein Schalke-Fan, wenn er eine „Schalke-Bibel“ in die Hand bekommt?

    Natürlich: Eine Sammlung der besten Sprüche von Ernst Kuzorra oder Stan Libuda. Möglicherweise auch die verschollen geglaubten Prophezeiungen des Jiri Nemec. Aber was gibt’s stattdessen? Man reiße das Missionsbüchlein „Mit Gott auf Schalke“ in der Mitte entzwei, packe eine antike Schriftensammlung aus archaischen Vorzeiten dazwischen und verleime das Ganze wieder. Fertig ist die “Schalke-Bibel”.

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    12. Jan. 2008

    Die religionsfreie Zone präsentiert einen Comic des Zeichners Ralf König. Ralf König ist Mitglied des Beirats der Giordano Bruno Stiftung. Der Newsletter der gbs schreibt zu Königs Zeichnung:

    Einen Rückblick ganz anderer Art liefert Ralf König mit seinem Comic “Entartet”, den wir auf www.religionsfreie-zone.de präsentieren. GBS-Beirat König ehrt dort den “Kölschen Katholiken 2007″, einen Mann, der die Öffentlichkeit mit scharfsinnigen kunstästhetischen Betrachtungen erfreute und bei dem man keinesfalls (!) an einen “Hassprediger” denken sollte…

    entartet2007

    mit freundlicher Genehmigung der gbs

    19. Dez. 2007

    Gott bewegt die Deutschen und die Welt” titelte kürzlich die Welt und schrieb weiter: Eine umfassende Studie zur Religiosität widerlegt die Annahme, dass der Glauben in Deutschland in die Bedeutungslosigkeit abrutscht. Der humanistische Pressedienst hat die Studie gründlich unter die Lupe auseinander genommen.

    Welt.de
    Die Deutschen sind religiöser als bislang angenommen. Religion ist für 70 Prozent der deutschen Bevölkerung über 18 Jahren bedeutsam. Fast jeder fünfte Deutsche ist sogar tiefreligiös. Er besucht regelmäßig Gottesdienste, betet häufig und beschäftigt sich intensiv mit religiösen Fragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende internationale Studie der Bertelsmann Stiftung, deren Ergebnisse WELT ONLINE vorliegen.

    Der humanistische Pressedienst entzaubert das wirre Machwerk der Bertelsmann-Stiftung gründlich. Unter der Überschrift “Terminologische Trickkiste” schreibt Carsten Frerk: Den ganzen Beitrag lesen …

    11. Okt. 2007

    Die meisten Deutschen können die Märchen von Hänsel und Gretel oder Dornröschen eher nacherzählen als einen Bibeltext. “Welche Geschichte können Sie spontan erzählen?” hatte das Meinungsforschungsinstitut emnid im Auftrag des evangelischen Magazins “Chrismon” gefragt.

    Umfrage_Bibel-Grimm

    Die Gebrüder Grimm sind offensichtlich fester in der Erinnerung verankert als biblische Geschichten. 88 % der Befragten wissen was Hänsel und Gretel zugestoßen ist. Die biblische Erzählung von Adam und Eva konnten nur etwa zwei Drittel wiedergeben. Immerhin 63 Prozent der Befragten wussten, was alles bei der Geburt Jesu geschah.

    In Ostdeutschland sind biblische Texte weniger bekannt. Nur 17 % wissen um Jonas und den Wal und nur knapp die Hälfte können die Umstände von Jesu Geburt wiedergeben.

    Bei der Befragung der 1.000 Menschen standen acht Texte zur Auswahl, die nacherzählt werden sollten. Darunter waren bekannte Märchen sowie bekannte biblische Texte und eine Stelle aus einem Harry Potter Band.

    Quelle:  www.chrismon.de.

    20. Sep. 2007

    Heute: die WAZ

    Kommentare sind eine schöne Gattung von Pressetexten, da sie vor allem Meinungen transportieren sollen. Insofern geben sie oft die besten und ehrlichsten Einblicke in die Denkstrukturen von Journalisten, die sich meistens intern erst für diese „Königsdisziplin“ qualifizieren müssen. Rolf Potthoff zum Beispiel schreibt Kommentare in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) aus Essen, immerhin laut eigener Darstellung „Deutschlands größte Regionalzeitung“. Diese fällt säkularen Beobachtern allerdings seit geraumer Zeit vor allem dadurch auf, dass sie sich in der weitgehend monopolisierten Presselandschaft des Ruhrgebiets mehr und mehr in ein Hofberichterstattungsorgan kirchlicher Einrichtungen verwandelt hat.

    In der Ausgabe vom 20. September verteidigt Rolf Potthoff in seinem Kommentar zum neuen „Karrikaturenstreit“ rund um den Schweden Lars Vilks zunächst grundgesetzlich garantierte Selbstverständlichkeiten, verwahrt sich gegen die Bevormundung der Kunst und warnt vor „devoter“ Nachgiebigkeit in der Sache.

    Ach, hätte er doch an dieser Stelle aufgehört!

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    13. Sep. 2007

    Kaiser Konstantin erobert erneut seine ehemalige Residenz. In Triers Innenstadt blickt Konstantins Konterfei kaiserlich entrückt vieltausendfach plakatiert über seine einstige Wahlheimat und an allen zentralen Plätzen stolpert der Besucher über die gigantischen Repliken der imperialen Füße.

    Anscheinend meinte man nur mit Gigantomanie dem Anlass gerecht werden zu können. Die Ausstellungstrilogie, die sich auf drei Museen verteilt und 6,6 Millionen Euro kostete, zeigt auf 3000 qm rund 1500 Exponate, von denen viele aus 160 verschiedenen Museen weltweit ausgeliehen wurden, ist immerhin ein Beitrag des des Landes Rheinland-Pfalz zur Kulturhauptstadt 2007 „Luxemburg und Großregion“ und steht unter der Schirmherrschaft Konstantin-Trierdes Bundespräsidenten.
    Das Kernstück befindet sich im rheinischen Landesmuseum („Herrscher des römischen Imperiums“): Um die machtvolle Größe des Kaisers spürbar zu machen, wurde der sechs Tonnen schwere, beinahe drei Meter messende kolossale Kaiserkopf aus den Kapitolinischen Museen in Rom mit modernster Technik in Originalgröße aufwendig in Marmor repliziert. Das Duplikat ist so gut, dass das Original in Rom nach Ende der Trierer Ausstellung durch die Replik ersetzt werden wird.
    Das Stadtmuseum Simeonsstift (”Tradition und Mythos”) konzentriert sich vor allem auf die Verehrung Konstantins durch die Ostkirche, für die er bis heute ein Heiliger ist, während sich das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum („Der Kaiser und die Christen“) Konstantins als Wegbereiter für das Christentum widmet.

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    14. Jun. 2007

    Diesmal berichtet Alexander Smoltczyk in seiner launigen Spiegel-Online-Kolumne Uups! et Orbi über den Dramatiker Rolf Hochhuth und einen Papst. Hier wird die Frage aufgeworfen und beantwortet, ob dieser Papst – Pius XII. - böse war und dieser Hochhut gut oder umgekehrt oder wie?

    Eine der beiden Fragen wurde amtlich beantwortet, wie wir gleich zu Beginn erfahren. Die dafür zuständige Behörde des Vatikan die Congregatio de Causis Sanctorum, gab nun, 49 Jahre nach seinem Ableben, bekannt, Eugenio Pacelli – so sein bürgerliche Name - sei “venerabile” also von “heroischem Tugendgrad”. Smoltczyk lässt uns wissen, warum ausgerechnet dieser bemitleidenswerte Mann, der eigentlich kein Mensch, sondern immerhin der Stellvertreter Christi auf Erden und außerdem unfehlbar war, so unverschämt lange darauf warten mußte, bis ihm diese Ehre zu Teil wurde:

    Weil Pacelli doppelt Pech gehabt hat in seinem Leben. Er wurde Papst, als auf Erden die Hölle los war, Hitler über den Kontinent herrschte, Stalin wütete, und der Kirchenstaat einem megalomanischen Hitler-Vasallen ausgeliefert war, der sich Duce nennen ließ. Da war es schwer, Papst zu sein.

    Ja wirklich, das war eine schreckliche Zeit. Ganz besonders Päpste hatten es nicht einfach damals:

    Für die einen ist Pacelli “Hitlers Papst” (John Cornwell, Daniel Goldhagen), für die anderen ist er ein Held und “Defensor Civilitatis”.

    Es scheint sich also hier um eine schwierige historische Frage zu handeln, die Smoltczyk aber mit einer verblüffenden Argumentation klären kann:

    Dann - zweites Pech - kam 1963 in der Berliner Schaubühne ein Sieben-Stunden-Stück zur Uraufführung. Es hieß “Der Stellvertreter” und war geschrieben von […] Rolf Hochhuth. […] Er ist bis heute das einzige Theaterstück, das auch im Himmel Wirkung hatte. Sozusagen. Denn das Bild eines kaltherzigen, diplomatisch lavierenden Papstes, dem das Überleben seines Hofstaats wichtiger war als das Leiden der Juden ist seit dem “Stellvertreter” nicht mehr aus den Köpfen herauszubekommen.

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