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  • 6. Feb. 2008

    Die ZDF-Sendung Forum am Freitag, dem islamischen Pendant zum Wort am Sonntag, berichtete erstaunlich offen und direkt über das islamische Eheverständnis. Die Islamwissenschaftlerin und Islamlehrerin an einer Hauptschule in Dinslaken, Kamran Safiarian, musste allerdings sichtlich mehrmals schlucken, als sie das islamische Recht und seine Praxis in all ihrer Frauenfeindlichkeit erklärte.

    Problematisch ist allerdings die Verharmlosung der arrangierten Ehe und die Abgrenzung zur Zwangsehe. Wie wahrscheinlich ist es, dass Söhne und Töchter wirklich frei über die Auswahl ihrer Eltern entscheiden können?


    28. Jan. 2008

    Gastbeitrag von Ladeenis Blog “Eindrücke aus Arabien

    Der Vater bei dem Interview

    Muhammad Hijazi mit seiner Frau

    Die Vorgeschichte:

    Der junge Mann Muhammad Ahmad Hijazi (Higazi) war der erste Ägypter, der es wagte, vor ein Gericht zu ziehen, um die Änderung des Eintrags seiner Religionszugehörigkeit auf seinem Ausweis zu erstreiten. Er und seien Frau waren vom Islam zum Christentum konvertiert. Die Medien berichteten ausführlich über den Fall, weil es einmalige Schlagzeile war. Bilder von ihm wurden gezeigt und sogar sein richtiger Name wurde angegeben (hier ein Interview mit ihm auf einem ägyptischen Satellitensender) . Seitdem hält er sich irgendwo in Ägypten versteckt.

    Vater droht seinen zum Christentum konvertierten Sohn mit dem Tod, wenn er nicht zum Islam zurückkehren würde

    Alarabiya, Almasry Alyawm
    Der Vater des zum Christentum konvertierten Muhammad Hijazi sagte in einem Interview mit der Zeitung „ Al Masry Al Yawm“ (Ägypter Heute), falls er seinen Sohn treffen würde, würde er ihn nach den Gründen fragen, die ihn dazu bewegten, den Islam zu verlassen und das Christentum anzunehmen. Er werde ihm eine Chance geben, zum Islam zurückzukehren, falls er dies nicht tue, würde er ihn auf der Stelle töten. „Ich werde darauf nicht verzichten, sein Blut in der Öffentlichkeit (vor der Menge) zu vergießen. Ich werde stolz darauf, ihn getötet zu haben, auch wenn das mich an den Galgen bringen würde. Ich werde ihn aber verzeihen, wenn er zu seiner Religion zurückkehrt, seinen Fehler eingesteht und versichert, dass diese Gruppe ihn zum Christentum gezwungen hat und seine Armut und seine Not ausgenutzt hat“.

    Er erzählte weiter: „Mein Sohn hat immer gebetet und gefastet, seitdem er ein Kind war. Er hat viele religiöse Bücher gekauft und gelesen, die in der Bibliothek der Familie in Port Said stehen. Vor drei Jahren hat er eine politische Gedichtesammlung verfasst, in der er die Polizei und die Sicherheitskräfte des Landes kritisiert hatte. Deshalb wurde zwei Monate lang inhaftiert. Als er entlassen wurde, hatte er sich total verändert. Er wollte, dass die Menschen über ihn reden, er wollte etwas anders machen“.
    Die ganze Familie leidet und muss vieles durchmachen, seitdem die Geschichte von Muhammad bekannt wurde, erzählte der Vater. Er fügte hinzu:“ Was ist unsere Schuld daran? Was ist die Schuld meiner Familienmitglieder, wenn diese auf der Straße laufen und jemand mit dem Finger auf sie zeigt: Das ist die Schwester von Muhammad, der zum Christentum konvertiert hat. Meine Tochter geht nicht mehr zur Uni. Sie fragte mich einmal, wie sie mit ihren Kollegen umgehen soll, nachdem ein Blogger veröffentlicht hat, dass sie die Schwester von Muhammad sei?“ Der Vater erzählte weiter: “Ich habe meinen Job gekündigt und bin in einem anderen Ort umgezogen, Ich konnte die Blicke meiner Kollegen nicht mehr ertragen. Aber unsere Nachbarn kennen uns gut, und wissen wie religiös und ruhig wir sind. Ganz im Gegenteil, sie haben von Anfang an zu uns gehalten.“

    Herr Hijazi bat den ägyptischen Präsidenten, ihm seinen Sohn zurück zu bringen, wie es in dem Fall von Wafaa Costantin geschah, die zum Islam konvertiert war und auf Druck der Kopten mit polizeilicher Gewalt zu ihrer Familie zurückgebracht wurde. Der Vater hat vor, zur Polizei zu gehen und dort um Hilfe bitten, seinen vermissten Sohn zu finden. Er wird der Polizei 15 Tage Zeit geben. Nach dieser Frist wird er nicht mehr verantwortlich sein für das, was er tun werde. Er wird sich an den Verantwortlichen rächen, die seinem Sohn einer Gehirnwäsche unterzogen haben. Nichts wird ihn abschrecken, weder das Gefängnis noch der Tod.

    18. Jan. 2008

    In Weißrussland hat ein Gericht einen Journalisten wegen des Abdrucks der Mohammed-Karikaturen aus der dänischen Zeitung “Jyllands-Posten” zu drei Jahren Haft verurteilt.

    Der stellvertretende Chefredakteur der Zeitung “Sgoda”, Alexander Sdwischkow, habe mit der Veröffentlichung der Zeichnungen religiösen Hass geschürt, befand ein Minsker Gericht heute nach Angaben der Agentur Interfax.

    Quelle 

    5. Jan. 2008

    Bei Wahlkampfspots wie dem aktuellen des republikanischen Kandidaten Guiliani wird mir Angst und bange:


    21. Dez. 2007

    Wir berichteten schon über die BMI-Studie zur Gewaltbereitschaft und Demokratieakzeptanz unter den in Deutschland lebenden Muslimen.

    Ausgerechnet die konservative Welt verweigert sich der allgemeinen Panikmache und stimmt einen gemäßigten Ton an:

    Schäuble verteidigt Muslime vor Gewaltverdacht

    Jeder vierte junge Anhänger des Islam ist zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit. So lautet ein Ergebnis einer neuen Studie aus dem Innenministerium, die für Aufregung sorgte. Wolfgang Schäuble relativierte jetzt die Interpretation. Muslime in Deutschland seien insgesamt friedlich.

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält die Muslime in Deutschland insgesamt für friedlich und gut integriert. Die große Mehrheit von ihnen sei nicht gewaltbereit, erklärte sein Sprecher Stefan Kaller am Freitag in Berlin. Er relativierte damit die Interpretation einer neuen Studie zu Einstellungen der Muslime in Deutschland.

    […]

    In der Studie stecke aber auch eine „gute Botschaft“, nämlich dass die allermeisten Muslime froh seien, in einem demokratischen Staat zu leben, sagte Kaller.

    […]

    Auch der Bielefelder Soziologe Jürgen Mansel warnte in der „Berliner Zeitung“ vor Fehlinterpretation der Ergebnisse. „Es gibt keine Hinweise, dass es unter Moslems oder Zuwanderern eine höhere Gewaltbereitschaft gibt als unter anderen Gruppen in Deutschland“, sagte er. Auch die Demokratiefeindlichkeit sei unter Islamanhängern nicht weiter verbreitet als unter Nicht-Muslimen.

    16. Dez. 2007

    Gastbeitrag von 9xklug

    Harun Yahya, der vermutlich einzige muslimische Kreationist (der Qu’ran enthält keine Schöpfungsgeschichte, weswegen islamischer Kreationismus eigentlich keinen wirklichen Sinn ergibt) arbeitet weiter an seinem Ruf und verschickt seinen Atlas der Schöpfungy ungefragt in die Welt.
    800 Seiten in Farbe, darunter zahlreiche doppelseitige Fotoabdrucke.

    Geldsorgen hat er also offenbar nicht.

    Eigentlich hatte ich ja vor, zu dem Murks, der sich darin findet etwas zu schreiben.
    Statt dessen werde ich einfach die lustigsten Zitate hier sammeln und jeweils kurz zu erläutern, was daran nicht stimmt. Los geht es mit der Einleitung von Band 1:

    Eine der wichtigsten Entdeckungen, die die Evolutionstheorie widerlegen, ist die Entdeckung der Fossilien, denn diese beweisen, dass sich die Struktur der Lebewesen auch nach Jahrmillionen nicht verändert hat

    Ich möchte das betonen: Die Tatsache, dass einige Arten höheren Alters auch heute noch leben soll angeblich die Evolution widerlegen.
    Ein evolutionäres Gesetz, welches besagt, dass Lebewesen nach wenigen Jahrmillionen wieder aussterben müssen gibt es aber nicht.

    Lustigerweise stützt sich das ganze Buch auf der recht unsinnigen Behauptung, die Fossilien würden beweisen, dass das Leben schon immer so aussah wie heute.

    Und tatsächlich, die Enten in meinem Gartenteich belegen das zweifellos:

    comp_nj_dinosaur.jpg

    Literatur
    Yahya, Harun: Atlas der Schöpfung, Bd. 1, online verfügbar

    Mit Dank an “Lamarck” für den Link

    9. Nov. 2007

    Eine weitere Blogempfehlung:

    Der Journalist Stefan Niggermeyer in seinem Blog über die Anti-Islam-Seite “Politically Incorrect”. Den aktuellen Beitrag “Factually Incorrect (3)” über PI beginnt Niggermeyer mit den Worten:

    Was mich fasziniert an dem islamfeindlichen Blog „Politically Incorrect” und ähnlichen Seiten: Wie jede Falschmeldung ihre Glaubwürdigkeit noch erhöht.

    Diese Paradoxie beruht auf dem Ur-Mythos der Seite, der sich schon im Namen ausdrückt: der Annahme, dass die etablierten Massenmedien uns ausgerechnet die vitalen Informationen vorenthalten und die Wahrheit im Zweifelsfall nur auf „PI” steht.

    Den ganzen Beitrag lesen …

    6. Nov. 2007

    Gastbeitrag vom Ex-PI Autor von Wichtingen auf dem Blog Ramon-Schack.de:

    Herr v. Wichtingen, ich gratuliere Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie haben das Richtige getan.Herzlichen Glückwunsch!Vielen Dank auch für Ihre offenen und mutigen Worte.Hoffen wir gemeinsam das auch andere (noch)PI- Mitarbeiter diesen Weg gehen.Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!Hoffen wir auch das Stefan Herre -endlich- das moralische Scheitern, gemessen an den eigenen Ansprüchen, seines Projektes erkennt. Noch ist es nicht zu spät.

    Ich habe einen Fehler gemacht

    Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

    Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

    Weiterlesen im Original

    18. Okt. 2007

    Zwölf Karikaturen in einer dänischen Provinzzeitung ließen die organisierte Wut von Muslimen vor allem im Nahen und Mittleren Osten über Dänemark hereinbrechen. Diesen Aufruhr nimmt eine sehr sehenswerte Dokumentation auf Arte zum Anlass, um die Frage nach möglichen Grenzen für das demokratische Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu stellen.

    Brennende dänische Botschaften, wütende Menschen auf den Straßen in Teheran, Damaskus und Kairo. Boykott gegen dänischen Joghurt und andere Delikatessen des kleinen nordeuropäischen Landes. Ausgelöst wurde dieser Aufruhr durch die Veröffentlichung der so genannten Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Provinzzeitung.
    Die freie Meinungsäußerung gilt als ein Grundpfeiler der Demokratie. Aber was passiert, wenn ein demokratisches Grundrecht das Recht anderer Menschen zu verletzen scheint? Der Aufruhr um die Mohammed-Karikaturen machte deutlich, dass nicht alle mit dem Gedanken der grenzenlosen Freiheit einverstanden sind. Die Dokumentation zeigt, wie und warum zwölf Zeichnungen in einer dänischen Lokalzeitung ein kleines Land mit fünf Millionen Einwohnern in eine Konfrontation mit Muslimen in der ganzen Welt stürzen konnten.
    Filmemacher Karsten Kjaer drehte im Libanon und im Iran, in Syrien, Qatar, Frankreich, in der Türkei, in Deutschland und in Dänemark. Er sprach mit Leuten, die während dieser Krise um die Mohammed-Karikaturen Schlüsselrollen innehatten. Und er fragt, ob es eine Grenze für die Freiheit der Meinungen gibt und ob kulturelle Toleranz eine Einbahnstraße ist.

    Den ganzen Beitrag lesen …

    11. Okt. 2007
    Darf eine Kirche in eine Moschee umgewandelt werden? Das Erzbistum sieht Christen und Muslime derzeit noch zu weit voneinander entfernt. Den Verkauf einer Kirche an eine Supermarktkette bereut das Bistum inzwischen.Vor zwei Jahren wurde die Kirche St. Raphael in Gatow an eine Supermarktkette verkauft. Im Brandenburgischen Milow ist eine Sparkasse in die Dorfkirche eingezogen. Dass eine Kirche in eine Moschee verwandelt wird, schließen die Amtskirchen aus. Die Neuapostolische Kirche, eine Freikirche, hat hingegen vor kurzem zwei Kirchen in Neukölln und in Tempelhof an muslimische Vereine verkauft. Am Wochenende berichtete der Tagesspiegel darüber.

    „Ich bin erschrocken, als ich das gelesen habe“, sagt Bernd Szymanski, Superintendent der evangelischen Landeskirche für Neukölln. Kirchen seien „deutlich christliche Zeichen“. Andererseits werde das nördliche Neukölln schleichend islamisiert, das sei nun mal so. „Da kann man christliche Kirchen nicht ewig als Museen stehen lassen.“ Wenn man sich aber anschaue, wie Muslime etwa in Istanbul mit der früheren Kirche Hagia Sophia umgegangen sind, dann sollte man eine Kirche doch lieber abreißen, als sie an Muslime zu verkaufen.

    Der Migrationsbeauftragte im Bezirk Neukölln hat gegen die Umwandlung der ehemals neuapostolischen Kirche in der Flughafenstraße in eine Moschee nichts einzuwenden: „Ein Gotteshaus ist ein Gotteshaus.“ So einfach sei das nicht, widerspricht der katholische Pfarrer Bernhard Motter von der Gemeinde St. Clara in Neukölln. „Wir Christen glauben an den dreifaltigen Gott. Das ist doch ein anderer Gott als der, zu dem die Muslime beten.“ So sieht es auch die Pröpstin der evangelischen Landeskirche, Friederike von Kirchbach. Eine Nutzung als Moschee komme deshalb nicht in Frage. Aber auch nicht der Einzug einer auf Gewinnmaximierung ausgelegten Sparkasse oder eines Restaurants. Auch das widerspreche dem christlichen „Symbolwert“ einer Kirche.

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