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  • 7. Feb. 2008

    Da 40 Prozent aller schwarzen Schüler Torontos die Highschool nicht abschließen, will die Schulbehörde es mit der Rassentrennung versuchen. Der eurozentrische Unterricht herkömmlicher Schulen würde schwarzen Schülern nicht gerecht werden. Im Jahr 2009 soll daher die erste afrozentrische Schule eröffnet werden, die nur für schwarze Schüler vorgesehen ist.

    Man erwartet, dass die Schüler bessere schulische Leistungen bringen würden, wenn sie beispielsweise im Geschichtsunterricht über Mathieu da Costa, einem schwarzafrikanischen Navigator, der 1603 im Rahmen einer Expedition nach Kanada kam, erfahren würden.

    Wie der Toronto Star berichtet, ging die Abstimmung mit 11 zu 9 Stimmen zugunsten des Vorhabens aus. Wer hinter diesem Vorhaben ein Widererstarken des Ku-Klux-Klans vermutet, der irrt. Die neue Apartheid Kanadas wird schon eine Zeit lang ganz besonders von afro-kanadischen Vereinigungen und liberalen Pädagogen gefordert.

    In Deutschland wurde ein derartige Trennung der Schulen für Türken und Deutsche ebenfalls schon angedacht; allerdings von der NPD.


    7. Sep. 2007

    Derzeit versuchen christliche Gruppen den medialen Großangriff auf deutsche Fußballstadien. „Christliche Fan-Clubs breiten sich in den deutschen Fußballstadien aus“, vermeldet die EKD. Sie sorgten „dort für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Friedfertigkeit.“ Anderer Auffassung ist allerdings der Weltfußballverband FIFA, der aus Gründen der präventiven Deeskalierung brisanter Duelle religiöse Symbole gänzlich verboten hat. Auch die schottische Regierung sah sich jüngst genötigt, eine Kampagne gegen religiöse Intoleranz ins Leben zu rufen, denn die dortigen religiösen Hassduelle z.B. zwischen den Glasgower Fußballclubs „Rangers“ (protestantisch) und „Celtic“ (katholisch) sind legendär und fordern immer wieder Opfer.

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    20. Aug. 2007

    In Holland ist der Teufel los. Während Geert Wilder, Fraktionsvorsitzender der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit (PVV) den Koran nach Parallelen zu Hitlers “Mein Kampf” durchforstet und gleich ein Verbot der heiligen Schrift fordert, erregt der Vorschlag eines katholischen Bischofs die Gemüter:

    Um der Angst vor Ausländern und dem Hass auf Muslime zu begegnen, hat sich der katholische Bischof von Breda, Tiny Muskens, eine besondere Versöhnungsgeste ausgedacht. Er schlägt vor, man möge Gott in Zukunft “Allah” nennen. Christen, Juden und Muslime beteten schließlich denselben Gott an.

    In Indonesien, einer früheren holländischen Kolonie, und in anderen islamischen Ländern sei es nicht ungewöhnlich, dass auch Christen statt “Gott” “Allah” sagen, so der 71-Jährige: “Gott ist es doch egal, wie wir Ihn nennen. Wir Menschen haben die verschiedensten Namen erfunden, um darüber streiten zu können.

    (sueddeutsche.de)