Heimathirsch Jürgen Becker über Männerfreundschaft von Pontifex und Malboro, Kreuzzüge und Fundamentalisten und Wilfried Schmickler (AUFHÖREN!) widmet sich dieses Mal unter den anderem den Zuständen auf dem “Dach der Welt”.
Heimathirsch Jürgen Becker über Männerfreundschaft von Pontifex und Malboro, Kreuzzüge und Fundamentalisten und Wilfried Schmickler (AUFHÖREN!) widmet sich dieses Mal unter den anderem den Zuständen auf dem “Dach der Welt”.
Wann immer sie einen Nazi treffen, reden sie mit ihm, sagen sie “Na Arschloch?” Über Argumente kriegt man die immer. Probieren sie es aus, nach drei, vier Argumenten sagen die “Ach so, dass wusste ich gar nicht”.
Videofundstücke heute:
Die parodistische Antwort auf “Expelled - No Intelligence Allowed“, dem Film in dem behauptet wird, die IDler würden von der großen geheimen darwinistischen Wissenschaftlerverschwörung daran gehindert, in Forschung und Lehre zu arbeiten.
Und die Antwort auf diese Videobotschaft von seiten der ID-Fraktion.
Ohne Worte:
Zum Vergleich noch ein anderes Beispiel aus der Popkultur
Ohne Worte:
Fundstück auf katholisch.de
Der Heilige Stuhl ruft zum weltweiten Gebet für die Opfer sexueller Verfehlungen durch Priester auf. Der Präfekt der Kleruskongregation, Kardinal Claudio Hummes, hat eine ständige eucharistische Anbetung in diesem Sinn angeregt. Es wichtig sei, sexuelle Verfehlungen von Priestern einzugestehen und zu benennen. Es gehe aber vor allen Dingen um die Opfer, stellte der brasilianische Kardinal im Interview der vatikanischen Tageszeitung “L´Osservatore Romano” klar.
Das ist ja gut so und lobenswert. Ausnahmsweise nehmen wir auch mal die Behauptung ungeprüft hin, dass nur 1% der Priesterschaft in Fälle sexuellen Missbrauchs involvier sind. Aber was bitte hat in diesem Kontext die Forderung von Spiritualmüttern zu suchen:
Dies sei ein Aufruf an alle Frauen - ob Laiinnen oder Ordensfrauen -, Priester im Gebet zu begleiten und ihnen so in ihrer Berufung zu helfen.
Klappt das sonst nicht wenn die Betbrüder unter sich sind? Ist der liebe Gott etwas so ein alter Schwerenöter, der seine Aufmerksamkeit einem priesterlichen Gebet nur dann schenkt, wenn da gleich neben dem Priester eine Frau - egal ob Laiin oder Ordensfrau - sitzt?
Wie aus gut informierten Regierungskreisen heißt, steht bei einer Abwahl von Roland Koch als Ministerpräsident in Hessen, eine umfangreiche Kabinettsumbildung bevor.
So soll ein neues Bundesministerium für Islamfragen eingerichtet werden, mit einer Zweigstelle in Bonn, im ehemaligen Abgeordnetengebäude, dem langen Emil.
An die Spitze des Hauses soll dann Koch berufen werden, da man. „auf einen Mann wie ihn, mit seinen Kompetenzen in der Sache“ nicht verzichten könne, so ein Unionsminister.
Als Pressesprecherin ist Eva Hermann vorgesehen, persönlicher Referent in Grundsatzfragen wird der ehemalige CDU Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann.
Als eine der ersten Maßnahmen sind Kontrolluntersuchung zur demokratischen Gesinnung der muslimischen Bevölkerung vorgesehen.
Über etwaig anstehende Sanktionen ist noch nichts bekannt, aber: „wir schließen nichts aus“ so einer der mit den Vorbereitungen vertrauten Mitarbeiter eines Abgeordneten, „auch über entsprechende Sondereinrichtungen müsse nachgedacht werden“ so das Fazit.
Der Redaktion liegt ein erster Entwurf für die 1. Massenerhebung Muslim vor:

via limited.blog.de
Weihnachten geht auch Atheisten an – davon ist Kardinal Joachim Meisner überzeugt. Das Fest habe auch für Ungläubige eine existenzielle Bedeutung. Denn kein Mensch wolle ungeliebt sein – und Gott lasse keinen Menschen los, sagte der Kölner Erzbischof im Interview mit der Zeitschrift ‘Die Bunte’
Können Sie einem Atheisten erklären, warum Weihnachten auch für ihn Bedeutung hat?
Kardinal Meisner: Gott lässt keinen Menschen los. Deshalb gibt es – wenigstens von Gott her – keine Gottlosen. Diese Beziehung ist entscheidend. Das wird Weihnachten in der Geburt Jesu Christi deutlich. Er ist wirklich wahrer Gott vom wahren Gott und zeigt damit, dass er den Menschen nicht loslässt.
Kann man sich also nicht von Gott lossagen?
Kardinal Meisner: Auf die Frage, ob ein Mensch den Satz über seine Lippen bringt: „Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“, habe ich meistens die Antwort erhalten – auch von Atheisten: „Das wäre ja die Hölle!“ Woher kennen diese Menschen denn diese theologische Definition der Hölle? Der Mensch ist eigentlich nicht Urbild, sondern Abbild, nämlich Abbild Gottes. Darum kann kein Mensch ungeliebt sein wollen.
Es ist natürlich müßig sich ernsthaft mit jeder Plattitüde dieses katholischen Musterprügelknaben auseinanderzusetzen. Er hat sich zwar in der Rolle als Möchtegern-Tabubruch-Stichwortgeber eingefunden aber schafft es immerhin im weihnachtlichen Kontext auf entartetes Vokabular zu verzichten. Stattdessen generiert er ähnlich wie die Maschine ELIZA völlig sinnlosen Theologensprech a la “wahrer Gott vom wahren Gott”.
‘beachbernie’ hat im Forum Freigeisterhaus eine viele passendere Antwort auf Meisner geliefert:
Weihnachten geht auch Katholiken auf den Sack – davon ist Forenpapst beachbernie überzeugt. Das Fest sei auch für Gläubige eine existenzielle Bedrohung. Denn kein Mensch halte diese Kitschtsunami auf Dauer aus – und Karel Gott lasse keinen Menschen los, wenn man sich erst mal eine Weihnachtsplatte von ihm gekauft hat sagte der Forenpapst im Interview.
Können Sie einem Katholiken erklären, warum Weihnachten auch für ihn eine Bedrohung darstellt?
Forenpapst beachbernie: Karel Gott lässt keinen Menschen los. Deshalb gibt es – wenigstens von Karel Gott her – keine Stille Nacht unterm Tannenbaum, sondern bloss Jingle Bells bis zum abwinken. Diese Beziehung ist entscheidend. Das wird Weihnachten beim Auspacken der Geschenke deutlich. Da sind wirklich wahre Karel-Gott-CDs vom wahren Karel Gott und der zeigt damit, dass er den Menschen nicht loslässt.
Kann man sich also nicht von Karel Gott lossagen?
Forenpapst beachbernie: Auf die Frage, ob ein Mensch den Satz über seine Lippen bringt: „Ich möchte nicht haben, dass Karel Gott an Weihnachten singt“, habe ich meistens die Antwort erhalten – auch von Katholiken: „Das wäre ja die Hölle!“ Woher kennen diese Menschen denn diese apokalyptische Dimension von Karel Gotts Weihnachtsliedern? Der Mensch ist eigentlich nicht Urbild, sondern Abziehbild, nämlich Abziehbild Karel Gotts. Darum kann kein Mensch ohne die Stimme aus Prag unter Tannenbaum sitzen.
Seit Jahrzehnten unternehmen Katholiken Anstrengungen um moderner zu wirken. Der neueste Coup in dieser Sache scheint Gloria.tv zu sein. Es handelt sich um ein Youtube-ähnliches Videoportal, das von Moldavien aus betrieben wird.
Religionsfern aufgewachsene Menschen, die dem Hype von der Wiederkehr der Religion auf dem Leim gegangen sind und sich in ihrer Sinnsuche von der katholischen Kirche Antworten erhoffen, können sich auf diesem Video-Portal gleich mal eine kalte Dusche zur Abschreckung holen. 90% der bisherigen Videos bestätigen jedes Klischee, das katholische Vorzeige-Talkshow-Gäste vehement abstreiten würden. Im Gegensatz zu so manchen Bischöfen, die die Höllenandrohung im Streitgespräch mit Atheisten pragmatischerweise verleugnen, gehören auf Gloria.tv beispielsweise Teufel und Hölle ganz traditionell dazu.
Manche Videos geben Rätsel auf. Das Folgende stammt von einem österreichischen Pfarrer und Religionslehrer, der sich selbst pfaffenheini nennt, die Webseite www.exorzismus.net betreibt und zum Thema Exorzismus schon öfters im österreichischen Fernsehen zu bewundern war. Offenbar könnte der Mann nun selbst einen guten Teufelsaustreiber gebrauchen. Anzeichen für Besessenheit, wie Gebrabbel von unverständlichem Kauderwelsch oder die Verwendung von Fremdsprachen, die der Betroffene offensichtlich nicht beherrscht, sind jedenfalls reichlich vorhanden.
“Liebe zwei” heisst die neue CD von Hagen Rether.
Ist er Kabarettist, Pianist, Wortakrobat, Poet, Comedian, ein übler Zotenreisser oder von allem etwas? Eines ist er jedenfalls nicht: Berechnebar. Da ist er lieber unverschämt. Nichts ist im heilig, er analysiert das Tagesgeschehen ebenso treffend wie das Feuilleton. Bin Laden ist ebenso eine Ziuelscheibe seins Spotts wie Schäuble, Merkel gerät ebenso in sein Visier wie die Kritiker der Merkelschen Frisur, die er für ein erfolgreiches Ablenkungsmanöver hält - Merkels Haare seien in Wirklichkeit total schön. Er sinniert über das Gottvertrauen von Päpsten im gepanzerten Papamobile, stellt den leeren Kirchen die vollen Kabarettsäale entgegen und führt ein fiktives Beratungsgespräch eines gewissen Herr Meisner auf Jobsuche. Kategorien und Genre-Regeln gelten nicht für Hagen Rether, der virtuos schwankt zwischen lustvoller Albernheit und tiefer Tragikomik und damit seinem Publikum die Tränen in die Augen treibt, aber manchmal auch in stummen Entsetzen zurückläßt. Etwa, wenn er die Frage stellt ob man ein Terroflugzeug auch abschießen dürfe, wenn sich etwa ein Embryo, eine Stammzelle oder vielleicht ein Krebskranker im Endstadium mit Selbsttötungsabsicht im Flugzeug befänden.