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  • 14. Sep. 2007

    Ein Gastbeitrag vom Blog Evil under The Sun

    In der aktuellen Zeit gibt es einen sehr interessanten Artikel zur Haltung zur Biomedizin in Israel.

    Künstliche Befruchtung, Präimplantations- und Pränataldiagnostik (PID bzw. PND), Abtreibung, Embryonale Stammzellen, Klonen - all das sind in Deutschland heiß diskutierte Themen, die in Israel weit weniger Kontroversen auslösen.

    Tatsächlich ist Israel in vieler Hinsicht extrem, wenn es um die Fortpflanzungsmedizin geht. Was anderswo heiß diskutiert oder sogar verboten ist, wird hier akzeptiert. So erlaubt Israel die Leihmutterschaft, sofern ein gesetzlich vorgeschriebenes Komitee der Vereinbarung zugestimmt hat. Seine Samenbanken stehen Singlefrauen wie Lesben offen. Stirbt ein Mann, etwa bei einem Unfall, so darf ihm nach dem Tod Sperma entnommen werden, damit seine Frau sich befruchten lassen kann. Die Präimplantationsdiagnostik (PID), bei der Embryonen vor der Einpflanzung im Reagenzglas [Anm.: Bei einer künstlichen Befruchtung] auf Genschäden untersucht und aussortiert werden, ist hier eine Routineprozedur.

    [...]

    Wollte man in der Biomedizin, insbesondere in den Bereichen Fortpflanzung und Verwertung von Embryonen, zwei globale Gegenpole bezeichnen, so wären dies Israel und Deutschland – der eine Staat extrem liberal und wenig reguliert, der andere eher restriktiv. Nach einer vergleichenden Untersuchung aus den neunziger Jahren fanden es zwei Drittel der israelischen Humangenetiker unverantwortlich, wissentlich ein Kind mit schweren Erbschäden zur Welt zu bringen. Nur acht Prozent der deutschen Kollegen teilten diese Ansicht.

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    12. Sep. 2007

    Mit einem Beitrag in der Süddeutschen reiht Friedrich Wilhelm Graf sich in den Chor der Kritiker des so genannten neuen Atheismus ein. Kennzeichen für diese Art des Diskurses ist erstens der überaus sparsame Gebrauch sachlicher Argumente und zweitens die persönliche Diffamierung

    Graf, ein evangelischer Theologe, zur Zeit sogar als Fellow beim Wissenschaftskolleg zu Berlin tätig, macht gleich zu Beginn im Untertitel seines Betrages klar, worum es ihm geht:

    Richard Dawkins und Christopher Hitchens - ein biologistischer Hassprediger und ein liberaler Skeptiker greifen in ihren Büchern die Religion an.

    Der Gegner ist es also, der geifert, eine Unterstellung, die Graf an keiner Stelle seines Beitrages belegen wird. Das Attribut ‘biologistisch’ ist schon deutlich negativ konnotiert. Der durchschnittliche Leser soll hier wohl eine Nähe der Autoren zu sozialdarwinistischen Ansätze assoziieren. Weit schlimmer wiegt natürlich die Klassifikation als Hassprediger. Hassprediger, wie man hier nachlesen kann, sind Personen,

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    2. Sep. 2007

    Am 12. Februar. 2009 jährt sich Darwins Geburtstag zum 200. Mal. Darüber hinaus jährt sich auch die Veröffentlichung seines revolutionären Buches ‘On The Origin of Species’, nämlich zum 150. Mal. Zusammen wollen wir deshalb einen wirklich internationalen Festtag feiern und unserer Freude Ausdruck verleihen; für diesen enormen Fortschritt nicht nur der Wissenschaft, erzielt durch menschliche Neugier und Genialität.

    Dieser Aufruf findet sich unter www.darwinday.org. In der Rubrik Events sind schon Symposien, Konferenzen, Vorträge, Ausstellungen und Filmvorführungen in aller Welt zu finden, einmalige ebenso wie sich jährlich wiederholende Veranstaltungen. Auf dem Portal findet man Unterstützung und individuelle Beratung für die Planung eigener Events um sie später auch auf der Seite registrieren und bewerben zu können.

    Für die Übersetzung dieses z.Z. nur in Englisch verfügbaren Webangebots ins Deutsche (und diverse weitere Sprachen) werden noch Helfer gesucht. Interessenten für diese Aufgabe wenden sich bitte direkt an info@darwinday.org.

    3. Aug. 2007

    Steigende Medienpräsenz der GBS in der Schweiz, Interview mit Schmidt-Salomon im Schweizer Rundfunk und das Manifest.

    Verkausfinfo des “Manifest des evolutionären Humanismsus” auf Buchhaus.ch:

    HitKoeffizient: 322 ¦ Rangierung: 1
    kurzfristige Verkaufszahl: 76 ¦ Rangierung: 1
    langfristige Verkaufszahl: 118 ¦ Rangierung: 1

    Die Giordano Bruno Stiftung meldet

    Die Zahl der Freunde und Förderer der Giordano Bruno Stiftung ist mittlerweile auf über 600 angestiegen. In den letzten Wochen kamen insbesondere aus der Schweiz viele neue Mitglieder hinzu. Grund dafür ist wohl die momentan außergewöhnlich starke Medienpräsenz der GBS in der Schweiz. So wurde die Sendung “Sternstunde Philosophie” mit Michael Schmidt-Salomon im Schweizer Fernsehen insgesamt zehnmal ausgestrahlt, zudem brachte das Schweizer Radio vor kurzem ein etwa 30minütiges Interview mit dem GBS-Vorstandssprecher, das zurzeit auch im Internet nachgehört werden kann. Wie stark die Resonanz auf diese und ähnliche Sendungen in der Schweiz war, lässt sich u.a. daran ablesen, dass das im Auftrag der GBS geschriebene “Manifest des evolutionären Humanismus” seit einiger Zeit unter den Top Ten der offiziellen Bestsellerliste des Schweizer Buchhandels aufgeführt wird.

    Link: Ethik ohne Gott? DRS2-Interview mit Michael Schmidt-Salomon

    17. Jun. 2007

    In einem kurzen, überaus offenen Beitrag thematisierte das rbb-Magazin Polylux am 14. Juni 2007 den “Vormarsch der Gottlosen”. Atheisten fühlten sich diskriminiert heißt es, und weiter:

    Der Kampf gegen die christliche Gesellschaft hat begonnen. Eine wachsende Zahl von Atheisten fühlt sich unterdrückt und fordert nun vehement ihre Rechte ein.

    Ausnahmsweise werden Atheisten hier nicht als Sektierer und Aufrührer gezeigt, die in blindwütigem Hass Religionen angreifen und somit eine Gefahr für Sitte und Anstand sind. Stattdessen werden gezeigt: Schmidt-Salomon als Sprecher von Hörbüchern für Kinder, Lebenskunde-Unterricht als Alternative zum Religionsunterricht - eine Initiative des Humanistischen Verbandes - und religionskritische Karikaturen des Kinder- und Jugendbuchautors Janosch. Abzuwarten bleibt die Reaktion der Verantwortlichen des Senders. Polylux stand schon mehrfach senderintern unter Beschuss: Wegen “Aufbauschung von Randerscheinungen zu allgemeingültigen Trends“.


    polylog atheisten gott kirche @
    www.polylog.tv/videothek

    14. Jun. 2007

    Da ist er also nun endlich: Michael Schmidt-Salomon, mein Guru und Vordenker. Natürlich ist er wirklich mein persönlicher Guru, aber wie ich zuletzt immer wieder der Presse und diversen Online-Medien entnehmen durfte ist er der Vordenker der Brights, er ist der deutsche Chefatheist schlechthin, und gehört damit unzweifelhaft zu den so genannten „Neuen Atheisten“, den Fundamentalisten unter den Aufklärern, so heißt es. Den ganzen Beitrag lesen …

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