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  • 14. Apr. 2009

    Pressemitteilung von antitheismus.de, 14. April 2009

    Bischof Mixa hat recht: Eine Gesellschaft ohne Glauben an Götter ist die Hölle auf Erden.

    Denn den Himmel bevölkern massenmordende Kreuzfahrer, katholische wie protestantische nordirische Bombenwerfer sowie moslemische Selbstmordattentäter nebst jeweils 72 Jungfrauen (wobei die Islamisten wohl konsterniert sein werden, wenn sie erfahren, daß es sich bei den Jungfrauen selbstredend um christliche Nonnen handelt - woher sollten solche Unmengen an Jungfrauen auch sonst kommen?). Kindervergewaltigende katholische Priester (ein wenig beichten genügt). Ronald Reagan und George Bush. Die Lourdespilgerin, die kürzlich auf Geheiß von Mixas Gott ihre Mutter mit der Axt erschlug. Und natürlich der Katholik Adolf Hitler (der nie aus der Kirche austrat, geschweige denn exkommuniziert wurde - weshalb Papst Benedikt ihn, anders als andere Nazis, nicht in den Schoß der Mutter Kirche zurückholen kann oder muß). Bemerkenswert, daß Mixa erneut ausgerechnet (in den Fußstapfen von Martin Hohmann) verlogen das Naziregime als gottlos bezeichnet, Hitler Atheismus unterstellt. Adolf Hitler, der das Führerprinzip ja nicht er- sondern dem (von ihm als Kirchenchorknabe erlernten) katholischen Führerprinzip nachempfunden hat. Der in “[S]ein[em] Kampf” betonte, “Gottes Werk” zu tun - wohl wahr, nicht umsonst waren selbst nationalsozialistische Schulbücher voller christlich-antisemitischer Texte, wenn auch weniger katholischer als vielmehr denen des Antisemiten Martin Luther, des ehemals katholischen Mönchs, der dann eine andere Sekte gründete. Soviel Ökumene ließen die Nazis dann doch zu.

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    7. Apr. 2009

    Der fragwürdige Freiheitsbegriff von Pro Reli

    Am 26. April 2009 gibt es in Berlin mal wieder eine Volksabstimmung. Bisherige Volksabstimmungen sind daran gescheitert, dass es nicht genügend Stimmen gab. Dieses Mal könnte das anders sein. Denn dieses Mal kommen die Stimmen nicht nur aus dem Volk, sondern von einer besonderen Macht in diesem Land, den Kirchen. Diese verfügen selbstverständlich über ausreichend Geld und eine Infrastruktur, über die sie sehr viele Wähler(innen) mit ihrer Bitte, für Pro Reli zu stimmen, erreichen können. Und sei es, durch einen Trick: Man etikettiert etwas mit Freiheit, obwohl Unfreiheit drin ist.

    Warum?

    Ähnlich, wie der Marlboro-Mann, der einst mit Freiheit warb, um viele Menschen an den Tabakkonsum zu binden und damit die Zigarettenindustrie zu unterstützen, wirbt jetzt Pro Reli mit Freiheit, um möglichst viele Kinder der nachwachsenden Generation an die christlichen Kirchen zu binden. Es geht hier nicht um eine Aktion im Interesse der Kinder, sondern um eine Aktion im Interesse der Kirchen, die ihren Mitgliederverlust stoppen wollen. Kinder, die den Ethikunterricht besuchen, könnten kritisches Denken lernen und damit eher die Kirchen infrage stellen. DAS ist natürlich von den  christlichen Missionaren nicht gewollt.
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