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  • 8. Nov. 2007

    Logo-institut Eine Aufsehen erregende Studie, publiziert von Wissenschaftlern der Universitäten in Arizona (Department of Climatology) und Götborg (Department of Atmospheric Physics), veröffentlicht im “Journal of Geoclimatic Studies”. Titel der Studie: “Karbondioxidproduktion durch benthische* Bakterien. Das Ende der Theorie von der globalen Erwärmung durch den Menschen?

    Volltext der Studie, daraus ein Zitat (Übersetzung durch Skepticker):

    Außerdem müssen wir festhalten, dass kein Mechanismus bekannt ist, durch den mit industreller Emission der derzeitige Temperaturanstieg erklärt werden kann. Diese Emssionen sind zwei Größenordnungen zu klein sind um einen derart starken Effekt hervorzurufen. Wir haben keine Wahl, als den derzeitigen Anstieg der globalen Temperaturen als Folge eines natürlichen Phänomens zu erklären, einen Zusammenhang mit industrieller Emission schließen wir aus.
    Durch diese Ergebnisse kommen wir in eine sehr schwierige Position. Doch wir sehen uns dennoch aus zwei Gründen zur Publikation veranlasst: Erstens sind wir der wissenschaftlichen Objektivität verpflichtet und zweitens um schreckliche Folgen zu vermeiden - mit sehr kostspieligen Folgen. Uns ist bewußt, dass wir damit unsere Karrieren riskieren. Als wir versuchten dieses Thema mit Fachkollegen zu diskutieren und unsere Ergebnisse in anderen Wissenschaftsmagazinen zu publizieren, mussten wir feststellen, dass der wissenschaftliche Konsens um den globalen Klimawandel nicht durch Fakten bestimmt sondern durch Angst erwzungen ist. Wir wurden gewarnt, kollektiv und individuell, dass wir nicht nur in Zukunft von allen Fördermitteln abgeschnitten sein würden, sondern sogar die Unterstützung der Institute, für die wir zur Zeit arbeiten, aufs Spiel setzen.
    Wir glauben, dass solche Bedrohungen der akademischen Freiheit im krassen Widerspruch zum Geist der freien Forschung, in dem wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden sollten. Wir bedauern die agressiven Antworten, die wir schon vor der Veröffentlichung unserer Ergebnisse erhielten und wir fürchten die Reaktionen die unsere Studie provozieren wird. Aber ganz gleich welche Gefahren uns drohen, haben wir keine andere Wahl, als an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Den ganzen Beitrag lesen …

    8. Nov. 2007

    Ein Fundstück von “Begrenzte Wissenschaft”, einem sehr interessanten Blog, den ich an dieser Stelle ausdrücklich empfehlen möchte. In diesem Beitrag wird sehr anschaulich die Methode religiöser Wahrheitsfindung anhand der Frage “Jesus, Gott oder Mensch” erläutert. Der Interssierte Leser möge sich bitte das Original ansehen, ich erlaube mir hier mal nur das Schlusswort des Artikel zu zitieren:

    Eine beliebte Ausrede rechtgläubiger Christen ist, dass Gott es wohl nicht zugelassen hätte, die christliche Botschaft zu verfälschen. So wie Gott auch sichergestellt hat, dass die Botschaft der Bibel trotz Übertragungs- und Übersetzungsfehler immer die gleiche, nämlich wahre geblieben sei [4]. An dieser Stelle müsste man sich dann wohl zuerst den Heiligen Kyrillos als vom Heiligen Geist beseelt vorstellen und später den die fast gegenteilige Meinung vertretenden Papst Leo. Gottes Wege, zu denen offenbar auch Bischofs-Slapstick und Machtpolitik gehören, sind manchmal unergründlich. Ob man etwas so unergründliches an staatlichen Universitäten unterrichten sollte, mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Im Übrigen sollte man all dies im Hinterkopf behalten, wenn man mal wieder jemanden vermeintlich tiefsinnig behaupten hört, die Wissenschaft könne die grundsätzlichen Fragen gar nicht beantworten, die ständen nur der Religion offen. Die Antworten, die man vortäuscht geben zu können, könnten unter Umständen auf die oben beschriebene Art gefunden worden sein.

    8. Nov. 2007

    Die Erweiterungskommission der Europäischen Union (EU) hat die mangelnde Religionsfreiheitund  unzureichende Meinungsfreiheit in der Türkei beklagt. Der jährliche Bericht konstatiert nur begrenzte Fortschritte für das Jahr 2007. Ein klarer Rückschritt für den Beitrittskandidaten Türkei auf dem Weg in die Gemeinschaft.

    Reuters

    Die Europäische Union verlangt von ihrem Beitrittskandidaten Türkei eine stärkere Achtung der demokratischen Grundrechte der kurdischen Minderheit.

    Zugleich forderte sie die Regierung in Ankara am Dienstag auf, auf Militäreinsätze gegen kurdische Extremisten zu verzichten. Der Konflikt müsse politisch gelöst werden, sagte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn anlässlich der regelmäßigen Beurteilung der Fortschritte der Türkei auf dem Weg in die Gemeinschaft.

    Ankara müsse sich jetzt, nachdem die Krise um die Wahl des religiös-konservativen Präsidenten Abdullah Gül auf demokratische Weise überwunden sei, an weitere Reformen machen, hieß es im Bericht über die Entwicklung des größten und zugleich umstrittensten EU-Beitrittskandidaten. Vor allem die Meinungs- und Religionsfreiheit müsse gestärkt werden. Das türkische Außenministerium erklärte, die Reformen seien wegen der Wahlen ins Stocken geraten. “Wir sind noch immer entschlossen, die Reformen umzusetzen.”

    Rehn empfahl, die Beitrittsverhandlungen zu den Themen Justiz und Menschenrechte nicht zu beginnen, ehe die Türkei nicht den “berüchtigten Artikel 301″ ihres Strafrechtskatalogs abschafft. Dieser sieht Sanktionen bei der “Beleidigung des Türkentums” vor. Mehrere Schriftsteller und Journalisten wurden verfolgt, weil sie den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 angeprangert haben. Dagegen könnten Gespräche über Verbraucherschutz und trans-europäische Netze in diesem Jahr wieder aufgenommen werden, sagte er.

    7. Nov. 2007

    Am Dienstag stellte die Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin eien neue Studio vor: “Ich habe nichts gegen Juden, aber “, heißt die Studie, die ein erschreckendes Bild zeichnet. Befragt wurden 13 - 19 Jährige in Gruppen und Einzelbefragungen. Fast ein Drittel der Befragten sind der Meinung, dass Juden zu viel Einfluss auf das Weltgeschehen hätten, die Hälfte der Befragten glaubt, dass “Viele Juden versuchen, aus der Vergangenheit des Dritten Reiches Vorteile zu ziehen und die Deutschen dafür zahlen zu lassen”.

     

    «Die Mehrzahl der Befragten argumentierte im Ergebnis in sich widersprüchlich», sagte Autorin Schäuble. Die Jugendlichen seien zwar nicht kontinuierlich antijüdisch eingestellt, würden aber in ihrer Argumentation «antisemitische Splitter» verwenden. Dazu gehörten Stereotype wie «irgendwas wird schon mit den Juden gewesen sein, sonst wären sie nicht verfolgt worden» oder «Juden sind reich». Als Quelle für diese Einstellungen nannten sie laut Schäuble häufig den Schulunterricht.

    «Bisher wird der Antisemitismus zu häufig in den Themenkomplexen Drittes Reich oder Rassismus versteckt», fügte Schäuble hinzu. Wichtig sei es aber, ihn auch in seinem «modernen Gewand», beispielsweise im Nahost-Konflikt, zu benennen. Die Studie «’Ich habe nichts gegen Juden, aber…’ - Ausgangsbedingungen und Perspektiven gesellschaftspolitischer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus» kann für fünf Euro bei der Amadeu-Antonio-Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin, erworben werden und steht als PDF-Dokument auf der Homepage der Amadeo-Antonio-Stiftung zum Download bereit.

    Die Studie erscheint im Rahmen der “Aktionswochen gegen Antisemitismus”, die rund um den 9. November Zeitzeugengespräche, Theater- und Filmvorführungen an mehr als 70 Orten umfassen. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse startete als Schirmherr der Aktionswochen die erneuerte Internetplattform www.mut-gegen-rechte-gewalt.de.

    7. Nov. 2007

    Pressemitteilung IBKA vom 06.11.2007

    30 Euro werden in Nordrhein-Westfalen beim Kirchenaustritt fällig. Gegen diese Gebühr wurde nun beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde erhoben. Der in Köln ansässige Beschwerdeführer, der vorläufig ungenannt bleiben möchte, sieht in der Gebühr eine unzulässige Erschwerung des Austritts. Dies verstößt nach seiner Auffassung gegen die Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

    “Wir halten die Kirchenaustrittsgebühr für verfassungswidrig”, so Rudolf Ladwig, Erster Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA). “Die Aussicht auf einen jahrelangen Prozess schreckt aber begreiflicherweise davon ab, gegen die Gebühr vorzugehen. Daher unterstützen wir den Beschwerdeführer aus einem Spendenfonds, der für derartige Fälle eingerichtet wurde.”

    Die Kirchenaustrittsgebühr wurde 2006 in Nordrhein-Westfalen per Landesgesetz eingeführt. Auch in den meisten anderen Bundesländern wird eine solche Gebühr erhoben.
    Hintergrundinfo:
    Text der Verfassungsbeschwerde
    Ansprechpartner:
    Rudolf Ladwig (1. Vors.)
    +49 2331 - 34 80 410
    Rudolf.Ladwig@ibka.org

    Quelle

    6. Nov. 2007

    Von wegen “Die Wiederkehr des Religiösen”:

    idea. de:

    Der Mitgliederschwund der evangelischen Kirchen ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr haben 21 von 23 Landeskirchen insgesamt 194.472 Mitglieder verloren. Zwei Landeskirchen – Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Hessen-Nassau – konnten noch keine Angaben machen.

    Damit sank die Mitgliederzahl im Durchschnitt um 0,8 Prozent auf knapp unter 25,2 Millionen (2005 war bei allen Kirchen ein Verlust von insgesamt 0,9 Prozent zu verzeichnen). Das ergab eine aktuelle idea-Umfrage. Die EKD führt den anhaltenden Mitgliederrückgang vor allem auf den demografischen Faktor – also den Schwund der einheimischen Bevölkerung – zurück. Der Umfrage zufolge konnte keine Landeskirche ihre Mitgliederzahl steigern. Den geringsten Schwund verzeichneten im Westen mit 0,4 bzw. 0,5 Prozent die Landeskirchen Bayern (2,64 Millionen) und Baden (fast 1,3 Millionen Mitglieder).  Im Osten blieben Pommern mit einem Minus von 0,5 Prozent (103.200) und Sachsen mit 0,7 Prozent (828.000) unter den Durchschnittsverlusten. Die prozentual größten Einbußen musste die kleinste Landeskirche hinnehmen. Der Mitgliederstand der Evangelischen Landeskirche Anhalts fiel um 4,9 Prozent auf 50.400. Ein Minus von 2,9 % registrierte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen, die jetzt noch 440.600 Mitglieder zählt. Die schwersten Verluste im Westen verbuchten die Lippische Landeskirche mit 2,2 Prozent (191.800), die Evangelisch-reformierte Kirche mit 1,4 Prozent (185.300) und die Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig mit 1,1 % (406.000).

    6. Nov. 2007

    Ein Lehrmittel über Schöpfung und Evolution stösst auf Kritik von Fachleuten: Der Inhalt sei nahe am Schöpfungsglauben der Kreationisten und relativiere die Bedeutung von Darwins Evolutionstheorie.

    Im September erschien im Berner Schulverlag das Lehrmittel «Natur Wert». Darin sollen für Schüler ab dem 7. Schuljahr laut Beschrieb «naturwissenschaftliche Kenntnisse mit philosophisch-ethischen Betrachtungen» verbunden werden. Das erste Kapitel heisst «Schöpfung und Evolution – Entstehung des Lebens». Dieses Kapitel stösst bei Fachleuten auf Kritik: «Hier wird erstmals in einem Schweizer Lehrmittel die Schöpfungslehre im Sinne der Kreationisten mit der Evolutionstheorie auf die gleiche Stufe gestellt», sagt Markus Wilhelm, Professor an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Luzern.

    Nur Extrempositionen

    Seine Kritik entzündet sich an einem kurzen Text unter dem Titel «Erklärungsversuche»: Es gebe verschiedene Antworten auf die Frage, wie das Leben entstanden sei, heisst es da, «hier sollen vor allem die zwei bei uns am meisten verbreiteten Erklärungsversuche dargestellt werden». Erstens: «Gläubige Menschen gehen davon aus, dass jemand oder etwas – Gott / eine höhere Macht – das Universum in seiner ganzen Vielfalt erschaffen habe. Diese Vorstellung wird Schöpfungsglauben genannt.» Und zweitens: «Vor etwa 150 Jahren verbreitete sich unter Naturwissenschaftern die Vorstellung, es gebe keinen Schöpfer, das Leben sei durch zufällige chemische Prozesse entstanden und die heutige Vielfalt sei das Resultat weiterer zufälliger Veränderungen. Dieses Modell heisst Evolutionstheorie.

    Quelle: Neue Züricher Zeitung

    Der Schweizer Tagesanzeiger meldet inzwischen, dass das Schulbuch überarbeitet wird:

    Die «NZZ am Sonntag» nährte diesbezügliche Befürchtungen. Ein neues Berner Lehrmittel für Volksschulen sei kreationistisch gefärbt, zitierte sie verschiedene Fachleute; wissenschaftliche Erkenntnisse über die Evolution würden der biblischen Schöpfungslehre gleichwertig gegenübergestellt.
    Unzulässige Vermischung

    Zu diesem Schluss ist nun auch die Berner Erziehungsdirektion gelangt. Man habe bereits reagiert und werde den entsprechenden Text überarbeiten, sagt Generalsekretär Robert Furrer auf Anfrage. Zwar habe Erziehungsdirektor Bernhard Pulver den Text noch nicht gesehen. Doch sei er in der Sache absolut derselben Meinung: «Die kreationistische Auffassung basiert nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.» Man könne sich im Religionsunterricht mit dieser Auffassung auseinander setzen. Nur formuliere diese keine gültige Antwort auf die Frage, wie die Welt entstanden sei. Der fragliche Text vermische aber die beiden Ebenen, und das sei nicht zulässig.

    6. Nov. 2007

    Die Organisatoren der Olympischen Spiele, die 2008 in Peking stattfinden, haben eine Liste mit Dingen veröffentlicht, die “aus Sicherheitsgründen” nicht in das Olympische Dorf mitgenommen werden dürfen, in dem die Athleten übernachten. Dazu zählen auch Bibeln.Bibeln sind “Sicherheitsrisiko”

    Nach einem Bericht der italienischen Tageszeitung “La Gazzetta dello Sport” haben die Veranstalter der Olympischen Spiele bestimmte Gegenstände “aus Sicherheitsgründen” verboten. Athleten ist nicht nur das Mitbringen einer Bibel untersagt, sondern auch das Tragen von anderen religiösen Symbolen. Andere gefährliche Gegenstände sind Video-Kameras und Tassen. Nach einem Bericht der spanischen Tageszeitung “La Razon” sei diese Regel ein weiteres Anzeichen für “Zensur und Intoleranz” gegenüber religiösen Symbolen, unter denen Christen in China zu leiden haben. Derzeit befänden sich fünf Bischöfe und fünfzehn Priester in China im Gefängnis, weil sie gegen die offiziell anerkannten christlichen Gemeinschaften gehandelt haben sollen.

    Quelle: Pro Magazin 

    6. Nov. 2007

    Gastbeitrag vom Ex-PI Autor von Wichtingen auf dem Blog Ramon-Schack.de:

    Herr v. Wichtingen, ich gratuliere Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie haben das Richtige getan.Herzlichen Glückwunsch!Vielen Dank auch für Ihre offenen und mutigen Worte.Hoffen wir gemeinsam das auch andere (noch)PI- Mitarbeiter diesen Weg gehen.Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!Hoffen wir auch das Stefan Herre -endlich- das moralische Scheitern, gemessen an den eigenen Ansprüchen, seines Projektes erkennt. Noch ist es nicht zu spät.

    Ich habe einen Fehler gemacht

    Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

    Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

    Weiterlesen im Original

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