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  • 8. Nov. 2007

    Ein Fundstück von “Begrenzte Wissenschaft”, einem sehr interessanten Blog, den ich an dieser Stelle ausdrücklich empfehlen möchte. In diesem Beitrag wird sehr anschaulich die Methode religiöser Wahrheitsfindung anhand der Frage “Jesus, Gott oder Mensch” erläutert. Der Interssierte Leser möge sich bitte das Original ansehen, ich erlaube mir hier mal nur das Schlusswort des Artikel zu zitieren:

    Eine beliebte Ausrede rechtgläubiger Christen ist, dass Gott es wohl nicht zugelassen hätte, die christliche Botschaft zu verfälschen. So wie Gott auch sichergestellt hat, dass die Botschaft der Bibel trotz Übertragungs- und Übersetzungsfehler immer die gleiche, nämlich wahre geblieben sei [4]. An dieser Stelle müsste man sich dann wohl zuerst den Heiligen Kyrillos als vom Heiligen Geist beseelt vorstellen und später den die fast gegenteilige Meinung vertretenden Papst Leo. Gottes Wege, zu denen offenbar auch Bischofs-Slapstick und Machtpolitik gehören, sind manchmal unergründlich. Ob man etwas so unergründliches an staatlichen Universitäten unterrichten sollte, mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Im Übrigen sollte man all dies im Hinterkopf behalten, wenn man mal wieder jemanden vermeintlich tiefsinnig behaupten hört, die Wissenschaft könne die grundsätzlichen Fragen gar nicht beantworten, die ständen nur der Religion offen. Die Antworten, die man vortäuscht geben zu können, könnten unter Umständen auf die oben beschriebene Art gefunden worden sein.

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