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  • 11. Okt. 2007

    Eine Vereinigung von 600 Priestern und Diakonen will, dass die US-amerikanischen Bischöfe eine klare Position beziehen.

    Washington D. C. (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Die „Confraternity of Catholic Clergy” (CCC), eine US-amerikanische Vereinigung von 600 Priestern und Diakonen, unterstützt die Entscheidung des Erzbischofs von St. Louis, jenen Politikern nicht die Heilige Kommunion zu spenden, die öffentlich Abtreibung oder Euthanasie unterstützen.

    Erzbischof Raymond Burke hatte kürzlich erklärt, er würde Rudolph Giuliani, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten, die Kommunion verweigern, da er offen Abtreibung unterstütze.

    Die Gruppe bittet alle Bischöfe, sich dieser Entscheidung bei der kommenden Generalversammlung der US-amerikanischen Bischöfe anzuschließen. „Katholische Politiker haben keine Ausrede“, betont die CCC. „Wenn sie offen Abtreibung und/oder Euthanasie unterstützen, dann sind sie unwürdig, die Heilige Kommunion zu empfangen, da sie mit dem Bösen kooperieren.“

    Quelle: kath.net

    11. Okt. 2007

    Darf eine Kirche in eine Moschee umgewandelt werden? Das Erzbistum sieht Christen und Muslime derzeit noch zu weit voneinander entfernt. Den Verkauf einer Kirche an eine Supermarktkette bereut das Bistum inzwischen.Vor zwei Jahren wurde die Kirche St. Raphael in Gatow an eine Supermarktkette verkauft. Im Brandenburgischen Milow ist eine Sparkasse in die Dorfkirche eingezogen. Dass eine Kirche in eine Moschee verwandelt wird, schließen die Amtskirchen aus. Die Neuapostolische Kirche, eine Freikirche, hat hingegen vor kurzem zwei Kirchen in Neukölln und in Tempelhof an muslimische Vereine verkauft. Am Wochenende berichtete der Tagesspiegel darüber.

    „Ich bin erschrocken, als ich das gelesen habe“, sagt Bernd Szymanski, Superintendent der evangelischen Landeskirche für Neukölln. Kirchen seien „deutlich christliche Zeichen“. Andererseits werde das nördliche Neukölln schleichend islamisiert, das sei nun mal so. „Da kann man christliche Kirchen nicht ewig als Museen stehen lassen.“ Wenn man sich aber anschaue, wie Muslime etwa in Istanbul mit der früheren Kirche Hagia Sophia umgegangen sind, dann sollte man eine Kirche doch lieber abreißen, als sie an Muslime zu verkaufen.

    Der Migrationsbeauftragte im Bezirk Neukölln hat gegen die Umwandlung der ehemals neuapostolischen Kirche in der Flughafenstraße in eine Moschee nichts einzuwenden: „Ein Gotteshaus ist ein Gotteshaus.“ So einfach sei das nicht, widerspricht der katholische Pfarrer Bernhard Motter von der Gemeinde St. Clara in Neukölln. „Wir Christen glauben an den dreifaltigen Gott. Das ist doch ein anderer Gott als der, zu dem die Muslime beten.“ So sieht es auch die Pröpstin der evangelischen Landeskirche, Friederike von Kirchbach. Eine Nutzung als Moschee komme deshalb nicht in Frage. Aber auch nicht der Einzug einer auf Gewinnmaximierung ausgelegten Sparkasse oder eines Restaurants. Auch das widerspreche dem christlichen „Symbolwert“ einer Kirche.

    Weiterlesen im Orginalartikel

    11. Okt. 2007

    Das Wort am Sonntag: „Mit Gott und den Faschisten”
    Karlheinz Deschner zur Politik der Päpste im 20. Jahrhundert

    In zwölf Folgen zu je knapp zehn Minuten unter dem Serientitel „Mit Gott und den Faschisten” beweist Deutschlands bedeutendster Kirchenkritiker, daß die „Stellvertreter Gottes” im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben.

    Auch der deutsche Episkopat und die deutsche Geistlichkeit waren in ihrer großen Mehrheit „froh, daß Hitler Liberale, Sozialisten und Kommunisten totschlug”. Deschner weist nach, daß die Kardinäle Faulhaber und von Galen das Gegenteil von Widerstandskämpfern waren, zu denen sie die Legende ebenso erhob wie den katholischen Bundeskanzler Adenauer. Der hatte schon im Winter 1932/33 als Kölner Oberbürgermeister und Zentrumsabgeordneter erklärt, daß „eine so große Partei wie die NSDAP unbedingt führend in der Regierung vertreten sein” müsse und dem italienischen Faschistenführer Mussolini in einem Glückwunsch prophezeit, sein Name werde „in goldenen Buchstaben in die Geschichte der katholischen Kirche eingetragen werden”.

    In Folge II beschreibt Deschner, was deutsche wie französische Bischöfe unter der Verantwortung von „Friedenspapst” Benedikt XV. in Predigten und anderen offiziellen Veröffentlichungen vom Ersten Weltkrieg halten: Sie nennen ihn „heilige Zeit”, „Gnadenzeit”, „Wiederaufbau von Gottes Reich” und eben deshalb „den Krieg, der dem Herrn gefällt”.

    Gefallen findet Benedikts Nachfolger Pius XI. am Faschistenführer Mussolini, den er schon 1921, als er noch Kardinal Ratti heißt, einen „wundervollen Mann” nennt. „Mussolini macht schnelle Fortschritte”, freut er sich, „und wird mit elementarer Kraft alles niederringen, was ihm in den Weg kommt.”
    Karlheinz Deschner, 1924 in Bamberg geboren, im Krieg Soldat, studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Über seine literarischen, literatur- und kirchen-kritischen Werke siehe auch unseren Dokumentarfilm „Im Grunde bin ich ein aus lauter Zweifeln bestehender gläubiger Mensch” und die Reportage „Ketzerverbrennung” in unserem KANAL 4-Magazin „Z”.

    [google 8237940081636391958 Mit Gott und den Faschisten]

    Autor: Karlheinz Deschner, Auftraggeber: Kanal 4, 1992, 8,30 min, Regie: Peter Kleinert und Marianne Tralau, Kamera: Tom Kaiser, Ton: Lars Klietsch, Stephan Thonett, Schnitt: Peter Kleinert, Produktionsleitung: Peter Kleinert

    Skepticker-Leser können die komplette Serie für19,95 Euro beim KAOS Kunst- und Video-Archiv für den privaten Gebrauch bestellen: info@kaos-Archiv.de


    11. Okt. 2007

    Man möchte es für Realsatire halten, aber nun hat kath.net einen Beitrag vom Blog eines Herrn namens Paul Herzog von Oldenburg übernommen und damit diesen Kommentator aus den Abgründen des katholischen Universum geadelt.

    In seinem Blog titelt Herzog von Oldenburg “Die Menschenrechte - die laizistische Wunderwaffe” kath.net macht daraus “Die Guillotine beginnt schon zu fallen“, Auszüge aus diesem obskuren Dokument:

    Das EU-Dokument über „Staat, Religion, Säkularität und Menschenrechte” ist eine Kriegserklärung an die katholische Kirche. Ein Kommentar von Paul Herzog von Oldenburg.

    (…) Mit der Verurteilung des Kreationismus und zusammen mit der Entschließung vom 29. Juni dieses Jahres über „Staat, Religion, Säkularität und Menschenrechte” schwingt sich der Europarat immer mehr zur einzig gültigen moralischen Instanz Groß - Europas auf.

    Das Dogma heißt jetzt Menschenrechte. Die Menschenrechte sind das Maß aller Dinge. Alle haben sich danach zu richten. Die Staaten müssen mit allen Mitteln dafür Sorge tragen, dass alle am öffentlichen Meinungsbildungsprozess beteiligten Gruppen sich an die Menschenrechte halten. Wenn das irgendjemand nicht tut, muss dieser zu Recht gewiesen werden.

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    5. Okt. 2007

    Neu und jetzt in besserer Qualität:
    Eine beeindruckende Dokumention über Kirchenkritiker Karlheinz Deschner entlarvt seine Gegner aus den Reihen der Kirchen. Diese Arbeit der Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly, von den Medien des Mainstream bisher nie gezeigt, kann endlich ein breites Publikum erreichen.

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    5. Okt. 2007

    Während sich die Aufregung um Meisners Äußerungen bezüglich entarteter Kunst etwas zu legen scheint, sorgt Bischof Mixa für neuen Ärger. Er bezeichnet familienpolitische Maßnahmen des Staates als Umerziehungsprogramm.

    kath.net

    Das Familienministerium wolle Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie rekrutieren, kritisiert der Augsburger Bischof.
    Der Bischof von Augsburg, Walter Mixa, hat die Unionsparteien aufgerufen, sich geschlossen und unmissverständlich hinter die Forderung nach einem Betreuungsgeld für Eltern zu stellen, die ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst erziehen, wie es von der CSU und verschiedenen CDU-Abgeordneten gefordert und in der Koalitionsrunde vereinbart worden ist.
    Bei einer Rede vor rund 300 Zuhörern in Regensburg sagte Mixa, staatliche Familienpolitik müsse die Entscheidung von Eltern, ihre kleinen Kinder selbst zu erziehen und nicht in staatliche Betreuungseinrichtungen zu geben, in gleicher Weise fördern wie den Ausbau von Krippenplätzen. „Familienpolitische Maßnahmen müssen den Eltern unmittelbar helfen und darf nicht als staatliches Umerziehungsprogramm für Frauen und Mütter missbraucht werden, mit dem junge Frauen in erster Priorität auf Erwerbstätigkeit statt auf Familienarbeit und Kindererziehung eingestellt werden sollen,“ sagte der Bischof.

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    5. Okt. 2007

    Moskauer Patriarch Aleksij kritisierte bei Rede vor dem Europarat in Straßburg die Zerstörung moralischer Normen: Homosexualität ist eine Krankheit, die die Persönlichkeit der Menschen verändere.

    Mit diesen ganz lapidaren Worten berichtet das katholische Nachrichtenortal kath.net über eine Rede und ein Interview des Patriarchen.

    Der Moskauer Patriarch Aleksij II., das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, hat bei einer Ansprache vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg die “Zerstörung moralischer Normen” in Europa beklagt wie der „Standard“ berichtet. Der Patriarch kritisierte die Gesetze, die im Namen der Menschenrechte “unmoralische Handlungen” rechtfertigten. Die Schwulenparaden in Europa wertete Aleksij II.als „Propaganda und Werbung für eine Sünde“.

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