Volker Beck bedauert die missverständliche Wortwahl in der Causa “Hassprediger Kardinal Meisner”. Offebar treibt ihn weniger die Androhung rechtlicher Schritte durch das Bistum, das in einem ähnlichen Fall gegen den Kabarettisten Jürgen Becker eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.
Meine Verwendung des Begriffs „Hassprediger“ hat Missverständnisse hervorgerufen. Das bedauere ich.
Kardinal Meisners Äußerungen enthalten keine Aufforderung zu Gewalt und nichts liegt mir ferner als ihn in die Nähe von Terroristen oder Selbstmordattentätern zu rücken. Dies hatte ich auch bereits am Wochenende betont.Ich würde den Begriff „Hassprediger“ in diesem Zusammenhang nicht mehr benutzen, weil er – wie mir durch die Reaktionen nunmehr klar geworden ist – von vielen ausschließlich im Zusammenhang mit der Aufstachelung zu Gewalttaten und Morden in Verbindung gebracht wird. Dies wollte ich Kardinal Meisner selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt unterstellen. An der inhaltlichen Kritik an seiner Predigt habe ich allerdings nichts zurückzunehmen:
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