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	<title>Kommentare zu: Muss man Religi&#246;sit&#228;t respektieren?</title>
	<link>http://www.skepticker.org/2007/09/25/muss-man-religioesitaet-respektieren/</link>
	<description>der säkulare Medienbeobachter</description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 01:41:24 +0000</pubDate>
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		<title>Von: sapere aude &#187; Blog Archive &#187; Jan Philipp Reemtsma: Muss man Religiösität respektieren?</title>
		<link>http://www.skepticker.org/2007/09/25/muss-man-religioesitaet-respektieren/#comment-5776</link>
		<dc:creator>sapere aude &#187; Blog Archive &#187; Jan Philipp Reemtsma: Muss man Religiösität respektieren?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 10:59:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von Jan Philipp Reemtsma beim Philosophicum in Lech (PDF) via Skepticker  Posted in Allgemein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] von Jan Philipp Reemtsma beim Philosophicum in Lech (PDF) via Skepticker  Posted in Allgemein [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>Von: emporda</title>
		<link>http://www.skepticker.org/2007/09/25/muss-man-religioesitaet-respektieren/#comment-3392</link>
		<dc:creator>emporda</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 09:18:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.skepticker.org/2007/09/25/muss-man-religioesitaet-respektieren/#comment-3392</guid>
		<description>K&#246;nig Herodes (basileus) stirbt nach langem Siechtum im April 4 v.C. Der vorgesehene Nachfolger Antipater wird wegen Hochverrat 5 b.C. hingerichtet. Der Sohn Antipas (20 v.C. - 40 n.C.) wird Regionalherrscher (tetrarch) von Gallilea und Perea (Westbank) bis zur Verbannung nach Lyon 39 n.C. Etwa 34 n.C. heiratet er seine Schw&#228;gerin Herodias, deren Intrigen ihm den Thron kosten. Der Sohn Antipas exisitert in der Bibel nicht, Herodes regiert dort etwa 80 Jahre bei nur 69 Jahren Lebenszeit. Der Sohn Archelaus (23 v.C. – 18 n.C.), wird auf Weisung von Kaiser Augustus nur nationaler F&#252;hrer (ethnarch) von Samaria, Idum&#228;a, Jud&#228;a und wegen Unf&#228;higkeit 6 n.C. nach Vienne in Gallien verbannt. W&#228;hrend Archelaus nach Rom reist, kommt es unter F&#252;hrung von Judas, Simon und Athronges zu Aufst&#228;nden, die durch 4 Legionen unter Publius Quinctilius Varus niedergeschlagen werden, Jud&#228;a, Samaria und Idumea werden zur r&#246;mischen Provinz. 

Ein Jesus ben Stada war ein Agitator, den r&#246;mische Soldaten als St&#246;renfried in Lydda 15 km vor Jerusalem kreuzigten, was sp&#228;tere religi&#246;se Phantasten f&#252;r ihre Jesuslegende nutzten. Ein Aufstand gegen die R&#246;mer 66 n.C. war schnell beendet, Qumram fiel 68 n.C., der Tempel in Jerusalem 70 n.C. und die Bergfeste Massada 73 n.C.  Im Anschluss an den Aufstand wurde das Land s&#228;kularisiert, Tempel und Priester existierten nur noch im Untergrund. Die religi&#246;sen Phantasten der hebr&#228;ischen Tempelkultur sind nicht in die Welt gezogen das Christentum zu verbreiten, sondern um die eigene Haut zu retten.

Der letzte Herodes Sohn Philippos (20 v.C. – 34 n.C.) regiert als Regionalk&#246;nig (tetrarch) Iture&#228;a und Trachonitis. Unter Kaiser Tiberius Caesar Augustus (42 v.C. – 37 n.C.) &#252;bernimmt der Herodes Enkel Agrippa I im Jahre 37 n.C. die Regentschaft des Philippos, unter Kaiser Gaius Caesar Augustus Germanicus (12 n.C. – 41 n.C.) die Gebiete des Antipas und unter Kaiser Tiberius Claudius Nero Germanicus (10 n.C. – 54 n.C.) auch noch die des Archelaus. Publius Sulpicius Quirinius (45 v.C. – 21 n.C.), r&#246;mischer Proconsul in Syrien h&#228;lt 6 n.C. in Jud&#228;a und Samaria eine Volksz&#228;hlung zur Steuersch&#228;tzung ab wie bereits 14 Jahre vorher in den Provinzen Syrien und Jud&#228;a. In Galil&#228;a gab es in r&#246;mischer Zeit keine Volksz&#228;hlung. 1961 n.C. wurde in einer H&#246;hle am Toten Meere ein r&#246;misches Steuerformular von 127 n.C. gefunden, Volksz&#228;hlungen zur Steuersch&#228;tzung sind in &#196;gypten und Babylon seit 3050 v.C. bekannt. Josef und Maria sollen als r&#246;mische B&#252;rger im Herbst 3 v.C. nach Bethlehm gereist sein um vorhandenen Besitz zu reklamieren, aber ein r&#246;misches Familienmitglied h&#228;tte nur direkt von Publius Sulpicius Quirinius verurteilt werden k&#246;nnen und niemals von den lokalen Vasallen. Die j&#252;dische F&#252;hrung mit Kaiphas besa&#223; zur Zeit Jesu nicht das Recht auf Kapitalgerichtsbarkeit, formaljuristisch widerspricht das in der Bibel geschilderte Verfahren den zeitgen&#246;ssischen Rechtsgrunds&#228;tzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;nig Herodes (basileus) stirbt nach langem Siechtum im April 4 v.C. Der vorgesehene Nachfolger Antipater wird wegen Hochverrat 5 b.C. hingerichtet. Der Sohn Antipas (20 v.C. - 40 n.C.) wird Regionalherrscher (tetrarch) von Gallilea und Perea (Westbank) bis zur Verbannung nach Lyon 39 n.C. Etwa 34 n.C. heiratet er seine Schw&#228;gerin Herodias, deren Intrigen ihm den Thron kosten. Der Sohn Antipas exisitert in der Bibel nicht, Herodes regiert dort etwa 80 Jahre bei nur 69 Jahren Lebenszeit. Der Sohn Archelaus (23 v.C. – 18 n.C.), wird auf Weisung von Kaiser Augustus nur nationaler F&#252;hrer (ethnarch) von Samaria, Idum&#228;a, Jud&#228;a und wegen Unf&#228;higkeit 6 n.C. nach Vienne in Gallien verbannt. W&#228;hrend Archelaus nach Rom reist, kommt es unter F&#252;hrung von Judas, Simon und Athronges zu Aufst&#228;nden, die durch 4 Legionen unter Publius Quinctilius Varus niedergeschlagen werden, Jud&#228;a, Samaria und Idumea werden zur r&#246;mischen Provinz. </p>
<p>Ein Jesus ben Stada war ein Agitator, den r&#246;mische Soldaten als St&#246;renfried in Lydda 15 km vor Jerusalem kreuzigten, was sp&#228;tere religi&#246;se Phantasten f&#252;r ihre Jesuslegende nutzten. Ein Aufstand gegen die R&#246;mer 66 n.C. war schnell beendet, Qumram fiel 68 n.C., der Tempel in Jerusalem 70 n.C. und die Bergfeste Massada 73 n.C.  Im Anschluss an den Aufstand wurde das Land s&#228;kularisiert, Tempel und Priester existierten nur noch im Untergrund. Die religi&#246;sen Phantasten der hebr&#228;ischen Tempelkultur sind nicht in die Welt gezogen das Christentum zu verbreiten, sondern um die eigene Haut zu retten.</p>
<p>Der letzte Herodes Sohn Philippos (20 v.C. – 34 n.C.) regiert als Regionalk&#246;nig (tetrarch) Iture&#228;a und Trachonitis. Unter Kaiser Tiberius Caesar Augustus (42 v.C. – 37 n.C.) &#252;bernimmt der Herodes Enkel Agrippa I im Jahre 37 n.C. die Regentschaft des Philippos, unter Kaiser Gaius Caesar Augustus Germanicus (12 n.C. – 41 n.C.) die Gebiete des Antipas und unter Kaiser Tiberius Claudius Nero Germanicus (10 n.C. – 54 n.C.) auch noch die des Archelaus. Publius Sulpicius Quirinius (45 v.C. – 21 n.C.), r&#246;mischer Proconsul in Syrien h&#228;lt 6 n.C. in Jud&#228;a und Samaria eine Volksz&#228;hlung zur Steuersch&#228;tzung ab wie bereits 14 Jahre vorher in den Provinzen Syrien und Jud&#228;a. In Galil&#228;a gab es in r&#246;mischer Zeit keine Volksz&#228;hlung. 1961 n.C. wurde in einer H&#246;hle am Toten Meere ein r&#246;misches Steuerformular von 127 n.C. gefunden, Volksz&#228;hlungen zur Steuersch&#228;tzung sind in &#196;gypten und Babylon seit 3050 v.C. bekannt. Josef und Maria sollen als r&#246;mische B&#252;rger im Herbst 3 v.C. nach Bethlehm gereist sein um vorhandenen Besitz zu reklamieren, aber ein r&#246;misches Familienmitglied h&#228;tte nur direkt von Publius Sulpicius Quirinius verurteilt werden k&#246;nnen und niemals von den lokalen Vasallen. Die j&#252;dische F&#252;hrung mit Kaiphas besa&#223; zur Zeit Jesu nicht das Recht auf Kapitalgerichtsbarkeit, formaljuristisch widerspricht das in der Bibel geschilderte Verfahren den zeitgen&#246;ssischen Rechtsgrunds&#228;tzen.</p>
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